Lesart – Das Literaturmagazin
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Buchkritik - "Ellen" von Franziska zu Reventlow

28. Juli 2026 · 5 Min.

Der Roman ‚Ellen‘ (1903) schildert offen und weitgehend autobiografisch den Bruch mit adeligen Konventionen und eine frühe weibliche Rebellion gegen gesellschaftliche Erwartungen.

In der Besprechung stellt Katharina Döbler den 1903 erschienenen Roman ‚Ellen‘ als ein wichtiges, wenn auch nicht das literarisch beste Werk seiner Autorin vor. Das Buch durchbricht damals vorherrschende Erzählmuster, indem es eine junge Frau offen auf dem Weg in die Bohème und gegen familiäre Zwänge zeigt. Döbler betont die starke autobiografische Nähe der Titelfigur zur Autorin und die provokative Offenheit in Sachen Sexualität und Lebensentwürfe. Die Neuauflage bei Reklam macht diesen historischen Text wieder zugänglich und zeigt seine anhaltende Relevanz.

Zahlen & Fakten

25 €

Preis im Buchhandel

1903

Erscheinungsjahr des Romans

252

Seitenanzahl der Reklam-Ausgabe

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Einführung: Roman und Bedeutung · ab 00:30
Autofiktion und Biografische Nähe · ab 01:04
Schilderung der Bohème und sprachliche Mittel · ab 02:45
Aktualität: Relevanz für heutige Autofiktionswellen · ab 03:59
Publikationshinweise und Schlussbemerkung · ab 04:45

Wer spricht

K
Katharina DöblerHOST

Katharina Döbler ist Rezensentin/Moderatorin bei Deutschlandfunk Kultur (Studio 9) und berichtet in ‚Lesart – Das Literaturmagazin‘ über literarische Neuerscheinungen und Wiederentdeckungen. In dieser Folge bespricht sie die Neuauflage des Romans ‚Ellen‘ und ordnet seine literarische und gesellschaftliche Bedeutung historisch sowie im heutigen Kontext ein.

Alle Auftritte von Katharina Döbler

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