Der Roman ‚Ellen‘ (1903) schildert offen und weitgehend autobiografisch den Bruch mit adeligen Konventionen und eine frühe weibliche Rebellion gegen gesellschaftliche Erwartungen.
In der Besprechung stellt Katharina Döbler den 1903 erschienenen Roman ‚Ellen‘ als ein wichtiges, wenn auch nicht das literarisch beste Werk seiner Autorin vor. Das Buch durchbricht damals vorherrschende Erzählmuster, indem es eine junge Frau offen auf dem Weg in die Bohème und gegen familiäre Zwänge zeigt. Döbler betont die starke autobiografische Nähe der Titelfigur zur Autorin und die provokative Offenheit in Sachen Sexualität und Lebensentwürfe. Die Neuauflage bei Reklam macht diesen historischen Text wieder zugänglich und zeigt seine anhaltende Relevanz.
Zahlen & Fakten
25 €
Preis im Buchhandel
1903
Erscheinungsjahr des Romans
252
Seitenanzahl der Reklam-Ausgabe
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
KKatharina DöblerHOST
Katharina Döbler ist Rezensentin/Moderatorin bei Deutschlandfunk Kultur (Studio 9) und berichtet in ‚Lesart – Das Literaturmagazin‘ über literarische Neuerscheinungen und Wiederentdeckungen. In dieser Folge bespricht sie die Neuauflage des Romans ‚Ellen‘ und ordnet seine literarische und gesellschaftliche Bedeutung historisch sowie im heutigen Kontext ein.
Alle Auftritte von Katharina Döbler →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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