Lesart – Das Literaturmagazin
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Buchkritik: "Ein Mädchen" von Helke Sander

30. Juli 2026 · 5 Min.

Ein schmaler autofiktionaler Erinnerungsband schildert aus der kindlichen Perspektive die Flucht und Vertreibung eines achtjährigen Mädchens zwischen 1945 und 1947.

Die Besprechung stellt das Buch als eine Sammlung autofiktionaler Episoden vor, in denen ein achtjähriges Ich Flucht, Bombenangriffe und das Leben als Evakuierte erlebt. Die Erzählerin bleibt konsequent in der kindlichen Perspektive und deutet nicht aus heutiger Sicht, wodurch banale Details eindrücklicher wirken als große historische Ereignisse. So entsteht ein genau beobachtetes Bild von Anpassung, Fremdsein und sozialen Spannungen in der Nachkriegszeit.

Zahlen & Fakten

8 Jahre

Alter des Mädchens zu Beginn der geschilderten Geschichten

1945–1947

Zeitraum, den die Erzählungen abdecken

120 Seiten

Umfang der Ausgabe im Schüren Verlag

Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigen

15 Euro

Preisangabe im Buchhandel

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Inhalt, Perspektive und Ton von 'Ein Mädchen' · ab 00:30

Quellen

BuchEin Mädchen (Helke Sander), Schüren Verlag.

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

M
Manuela ReichertGAST

Manuela Reichert, Literaturkritikerin bei Deutschlandfunk Kultur (Studio 9), bespricht in dieser Folge den autofiktionalen Erinnerungsband 'Ein Mädchen' und analysiert Perspektive, Stil sowie zentrale Szenen und Themen.

Alle Auftritte von Manuela Reichert

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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