Der Roman erzählt ein rätselhaftes Eifel-Universum, in dem Tonbandfragmente und ein tastender, wiederholender Erzählstil die Handlung umkreisen.
Kritiker Jörg Magenau bespricht Norbert Scheuers Roman 'Holunderholz' als typisches Eifel-Werk, das ein kleines Dorf und eine Familiengeschichte mit einer historischen Katastrophe verbindet. Im Zentrum stehen ein altes Magnetophon und drei Tonbänder, die mehr Rauschen als klare Aussagen liefern; der Ich-Erzähler rekonstruiert daraus Szenen. Magenau hebt die absichtsvolle, umkreisende Erzählweise hervor, kritisiert aber Wiederholungen und wünscht sich mehr Zielstrebigkeit.
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Wer spricht
JJörg MagenauGAST
Jörg Magenau ist Literaturkritiker und Rezensent bei Deutschlandfunk Kultur (Sendung 'Lesart'). In dieser Folge liest und bespricht er den Roman 'Trost', analysiert Figuren, Sprache und Themen und gibt eine Leseempfehlung.
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