Lesart – Das Literaturmagazin
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Buchkritik: "Holunderholz" von Norbert Scheuer

21. August 2026 · 7 Min.

Der Roman erzählt ein rätselhaftes Eifel-Universum, in dem Tonbandfragmente und ein tastender, wiederholender Erzählstil die Handlung umkreisen.

Kritiker Jörg Magenau bespricht Norbert Scheuers Roman 'Holunderholz' als typisches Eifel-Werk, das ein kleines Dorf und eine Familiengeschichte mit einer historischen Katastrophe verbindet. Im Zentrum stehen ein altes Magnetophon und drei Tonbänder, die mehr Rauschen als klare Aussagen liefern; der Ich-Erzähler rekonstruiert daraus Szenen. Magenau hebt die absichtsvolle, umkreisende Erzählweise hervor, kritisiert aber Wiederholungen und wünscht sich mehr Zielstrebigkeit.

Zahlen & Fakten

11.000

ca. Einwohnerzahl von Kall

1938

Baujahr/Modellbezeichnung des Magnetophons (K3) im Text

1949

Jahr der beschriebenen Sprengstoffkatastrophe in Brüm

Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigen

266

Anzahl der Seiten des Romans

26

Preis des Romans in Euro

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Handlung, Figuren und erzählerisches Material · ab 00:00
Erzählweise, Atmosphäre und kritische Bewertung · ab 05:11
Publikationsangaben · ab 07:17

Wer spricht

J
Jörg MagenauGAST

Jörg Magenau ist Literaturkritiker und Rezensent bei Deutschlandfunk Kultur (Sendung 'Lesart'). In dieser Folge liest und bespricht er den Roman 'Trost', analysiert Figuren, Sprache und Themen und gibt eine Leseempfehlung.

Alle Auftritte von Jörg Magenau

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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