Andrea Gerk stellt den Roman 'Querfeldein' als ein märchenhaftes Dorfromanporträt dar, das Eigensinn und Toleranz lobt und die brutale historische Einmischung der SA/SS 1933 scharf kontrastiert.
Andrea Gerk bespricht den Roman 'Querfeldein' als eine Erzählung, die zunächst den Mikrokosmos eines Wirtshauses und die Vorgeschichte einer Familie ausbreitet, bevor sie nach einem langen Aufbau eine historische Episode um einen Schmuggler und dessen Verschleppung 1933 schildert. Der Text wechselt zwischen heiteren, schelmischen Szenen und einem späteren, brutalen Einschnitt; historische Dokumente werden eingebunden.
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Andrea Gerk ist Journalistin bei Deutschlandfunk Kultur und berichtet für das Literaturmagazin „Lesart“. In diesem Beitrag berichtet sie vor Ort aus dem Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien über die Sonderausstellung, den Erwerb des Nachlasses und die interaktive Thomas‑Bernhard‑Installation.
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