Buchkritik - Valeria Gordeev:"Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle"
7. September 2026 · 6 Min.
Maximilian Mengeringhaus: Das Romandebüt ist sprachlich ambitioniert und formal vielgestaltig, wirkt aber über 640 Seiten zu ausufernd und verliert oft den Fokus.
Der Rezensent fasst ein verschlungenes Debüt zusammen, das mehrere narrative Stränge und Formexperimente verknüpft, von dokumentarischen Passagen bis zu fiktionalen Interviews und Skriptsequenzen. Im Mittelpunkt stehen Entfremdung und prekäre Lebensverhältnisse vor dem Hintergrund russischer Geschichte sowie ein Oligarchen-Spleen um Longevity-Forschung. Gelobt werden der Stilwillen und die ambitionierte Komposition; kritisiert wird die ausufernde Länge, durch die der Fokus und die Spannung über viele Stellen verloren gehen.
Zahlen & Fakten
26 €
Verkaufspreis der genannten Fischer‑Verlagsausgabe.
17 Jahre
Altersunterschied zwischen den Geschwistern Lada und Konstantin.
2023–2024
Zeitlicher Rahmen, in dem die Haupthandlung des Romans spielt.
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
10 Jahre
Dauer, die Valeria Gordeev laut Besprechung an ihrem Romandebüt gearbeitet hat.
640 Seiten
Seitenzahl der Fischer‑Verlagsausgabe des Romans 'Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle'.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchDie Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle von Valeria Gordeev (Roman, Fischer Verlag)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
MMaximilian MengeringhausHOST
Maximilian Mengeringhaus, Kritiker bei Deutschlandfunk Kultur (Lesart), der den Roman „Der blinde Fluss“ gelesen und in dieser Buchkritik vorgestellt hat. Er analysiert Handlung, Form und symbolische Motive des Buches und spricht eine Empfehlung aus.
Alle Auftritte von Maximilian Mengeringhaus →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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