Zeitgeist erreicht das hessische Hinterland: Stephan Thome über "Besser als nie"
17. August 2026 · 14 Min.
Stefan Thome erläutert, wie sein Roman Besser als nie den Grenzgang in seiner Heimat Biedenkopf nutzt, um Debatten über Blackfacing, Tradition und gesellschaftlichen Wandel anzustoßen.
Im Interview erklärt Stefan Thome, dass die Idee zu Besser als nie durch eine Anfrage 2019 zur Debatte um den sogenannten Mohren beim Grenzgang entstand. Er beschreibt, wie Pandemie, Strukturwandel und Migration die Kleinstadtgesellschaft verändert haben und wie sein Roman diese Spannungen – zwischen Bewahren von Traditionen und der Notwendigkeit zur Anpassung – literarisch auslotet. Thome plädiert für Dialog und behutsame Anpassungen von Ritualen.
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SStefan ThomeGAST
Stefan Thome ist Autor und stammt aus Oberhessen; er lebt seit vielen Jahren mit Hauptwohnsitz in Taipei. Bekannt wurde er durch den Roman Grenzgang (2009). In Besser als nie kehrt er literarisch in seine Heimat zurück und thematisiert dort Traditionen, den Umgang mit Minderheiten und gesellschaftlichen Wandel.
Alle Auftritte von Stefan Thome →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.