Lesart – Das Literaturmagazin
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Zwischen Rassismus, Beamtentum und Social Media-Ikone - Tülin Sezgin

14. August 2026 · 12 Min.

Thülin Seskin erzählt in ihrem Buch 'Allmannschi-Mädchen, wie ich mir Deutschland beigebracht habe' von ihrer deutsch-türkischen Identität, Erfahrungen mit Alltagsrassismus und ihrem Bruch mit der Beamtentätigkeit zugunsten kreativer Arbeit.

Thülin Seskin schildert ihren Werdegang als in Neukölln aufgewachsene Tochter türkischer Gastarbeiter, frühe Erfahrungen von Ausgrenzung in der Schule und prägende Erdbeben-Erlebnisse. Sie berichtet von Stationen im Hotelgewerbe, dem Studium der öffentlichen Verwaltung und der Lebenszeitverbeamtung, zugleich von ihrem antirassistischen Einsatz im Amt. Das Buch verbindet ernste Erinnerungen mit humorvollen Passagen und reflektiert Identität zwischen zwei Kulturen.

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Herkunft, Aufwachsen und Integration · ab 02:46
Erfahrungen von Ausgrenzung und kulturelle Zerrissenheit · ab 03:36
Berufliche Stationen, Beamtentum und antirassistisches Engagement · ab 08:57

Wer spricht

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Thülin SeskinGAST

Thülin Seskin ist in Neukölln geboren und aufgewachsen als Tochter türkischer Gastarbeiter. Im Gespräch beschreibt sie Familienstationen (Mutter Näherin, Vater mit Ingenieursstudium), berufliche Stationen von Hotelausbildung und Stewardess über Studium der öffentlichen Verwaltung bis zur Lebenszeitverbeamtung als Stadtoberinspektorin, ihr antirassistisches Engagement im Amt und ihr neues Buch 'Allmannschi-Mädchen'.

Alle Auftritte von Thülin Seskin →

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