Reformpläne: Ist die Versorgung mit Kieferorthopäden gefährdet?
3. Juli 2026 · 3 Min.
Thomas Breyer warnt, der geplante Fachzahnarzt-Vorbehalt für Kieferorthopädie könnte regional zu Versorgungsengpässen führen; das Bundesgesundheitsministerium und Alexander Kraus sehen den Vorbehalt dagegen als Beitrag zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge und zur Sicherung des Versorgungsniveaus.
Die Folge thematisiert die geplante Regelung, dass kieferorthopädische Leistungen künftig nur noch von Fachzahnärzten erbracht werden dürfen. Thomas Breyer (Präsident der Landeszahnärztekammer Sachsen) kritisiert den Entwurf scharf und warnt vor regionalen Versorgungslücken; er verweist darauf, dass derzeit rund 20 % der Leistungen von Zahnärzten mit Zusatzausbildung erbracht werden. Das Bundesgesundheitsministerium sagt, der Vorbehalt solle ein hohes Versorgungsniveau gewährleisten und prüft die Auswirkungen weiter. Alexander Kraus (Leiter der Technikerkrankenkasse in Sachsen) betont die Notwendigkeit des Gesetzes zur Stabilisierung der Beiträge angesichts steigender Ausgaben.
Zahlen & Fakten
20 %
Anteil der kieferorthopädischen Leistungen, die aktuell von Zahnärzten mit spezieller Zusatzausbildung erbracht werden.
8 %
Angabe von Alexander Kraus zur jährlichen Ausgabensteigerung im Gesundheitswesen.
4 %
Angabe von Alexander Kraus zur jährlichen Einnahmensteigerung im Gesundheitswesen.
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
30 Millionen Euro
Von Gegnern des Vorbehalts als angebliche Einsparsumme genannte Zahl, die nach Aussage von Thomas Breyer nicht belastbar sei.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
NNils BuhlerHOST
Im Beitrag genannter Sprecher; leitet die Folge ein und führt durch das Thema Baunormen.
Alle Auftritte von Nils Buhler →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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