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Hitzewellen - Brauchen wir alle eine Klimaanlage?

2. Juli 2026 · 21 Min.

Klimaanlagen werden künftig häufiger nötig sein, helfen zwar lokal gegen Hitze, erzeugen aber zusätzlichen Strombedarf und städtische Erwärmung; Passivrauchen bleibt in Innenräumen und engen Räumen gesundheitlich schädlich.

Die Folge erklärt, wie Hitzewellen Wohnräume belasten und warum Klimaanlagen zwar Komfort schaffen, aber auch Energiebedarf und Wärmeabgabe in die Umgebung erhöhen. Es werden passive Kühlmaßnahmen (Beschattung, Rollläden, Bäume) und technische Alternativen (fest installierte Anlagen, Wärmepumpen, Batteriespeicher) diskutiert. Außerdem ordnet die Sendung die Gesundheitsgefahren von Passivrauch ein und zeigt, in welchen Situationen die Belastung besonders hoch ist.

Zahlen & Fakten

≈20 %

Geschätzte Erhöhung des Tagesstromverbrauchs für ganz Deutschland, falls ein Drittel der Haushalte mobile Klimageräte nutzt (an einem sehr heißen Tag)

25–30 %

Erhöhung des Herz-Kreislauf-Risikos bei regelmäßigem Passivrauchen im eigenen Haushalt

20 %

Geschätzte Erhöhung des Lungenkrebsrisikos durch regelmäßiges Passivrauchen

Weitere 14 Zahlen & Fakten anzeigen

3–8 °C

Typische Reduktion der Innentemperatur durch effektiven, außenliegenden Sonnenschutz

mehr als 4 Stunden

Zeitliche Verzögerung, bis sich die Wärme von außen in Innenräumen bemerkbar macht (Studienbefund erwähnt)

5 Tage

Beispielhafte Dauer, wie lange Grundhitze in Innenräumen nach einer Hitzewelle anhalten kann

2045

Jahr, für das die Bundesnetzagentur eine Prognose zum erhöhten Stromverbrauch durch Klimatisierung nennt

573.000

Zur Veranschaulichung: die zusätzliche Strommenge entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von ca. 573.000 privaten Haushalten

knapp 576.000

Anzahl privater Haushalte in Köln als Vergleichsgröße

1 °C (oder mehr)

Modellierte nächtliche Erwärmung in Stadtstraßen durch Abwärme vieler Klimageräte (Beispiel Berlin/Paris)

10 °C

Beispielhafte Abschätzung, um wie viel die gefühlte Temperatur im direkten Umfeld durch große Bäume gesenkt werden kann

500 µg/m²

Gemessene Partikelkonzentration in der Luft in einer Bar, in der geraucht wird

Faktor, um den die Partikelkonzentration in einem stehenden Auto mit geschlossenem Fenster höher ist als in der erwähnten Raucherbar

200 µg/m²

Partikelkonzentration in einem fahrenden Auto mit vollständig geöffneten Fenstern (Messwert genannt)

4 µg/m²

Vergleichsnaher Hintergrundwert der Partikelkonzentration in einem Auto ohne Rauchen

30 Minuten

Dauer passiver Rauchexposition, nach der messbare Gefäßschäden festgestellt wurden (Studienbefund erwähnt)

rund zwei Drittel

Prognostizierte Erhöhung des Stromverbrauchs in Privathaushalten bis 2045 wegen Klimaanlagen (Angabe der Bundesnetzagentur)

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Klimaanlagen, passives Kühlen und Wohnraumbelastung · ab 00:04
Strombedarf, städtisches Klima und Gegenmaßnahmen · ab 05:36
Passivrauchen: Risiko in Innenräumen, Autos und draußen · ab 11:15

Quellen

StudieBundesnetzagentur – Prognose zum Einfluss von Klimaanlagen auf den Stromverbrauch in Privathaushalten (Prognose für 2045)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

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Ina PlodrochHOST

Ina Plodroch moderiert die Folge 'Quarks Daily' und führt durch die Themen. Sie kündigt die Beiträge an, stellt Fragen an die Mitarbeitenden des Quarks-Teams und fasst Erkenntnisse zusammen.

Alle Auftritte von Ina Plodroch

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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