Klimaanlagen werden künftig häufiger nötig sein, helfen zwar lokal gegen Hitze, erzeugen aber zusätzlichen Strombedarf und städtische Erwärmung; Passivrauchen bleibt in Innenräumen und engen Räumen gesundheitlich schädlich.
Die Folge erklärt, wie Hitzewellen Wohnräume belasten und warum Klimaanlagen zwar Komfort schaffen, aber auch Energiebedarf und Wärmeabgabe in die Umgebung erhöhen. Es werden passive Kühlmaßnahmen (Beschattung, Rollläden, Bäume) und technische Alternativen (fest installierte Anlagen, Wärmepumpen, Batteriespeicher) diskutiert. Außerdem ordnet die Sendung die Gesundheitsgefahren von Passivrauch ein und zeigt, in welchen Situationen die Belastung besonders hoch ist.
Zahlen & Fakten
≈20 %
Geschätzte Erhöhung des Tagesstromverbrauchs für ganz Deutschland, falls ein Drittel der Haushalte mobile Klimageräte nutzt (an einem sehr heißen Tag)
25–30 %
Erhöhung des Herz-Kreislauf-Risikos bei regelmäßigem Passivrauchen im eigenen Haushalt
20 %
Geschätzte Erhöhung des Lungenkrebsrisikos durch regelmäßiges Passivrauchen
Weitere 14 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
3–8 °C
Typische Reduktion der Innentemperatur durch effektiven, außenliegenden Sonnenschutz
mehr als 4 Stunden
Zeitliche Verzögerung, bis sich die Wärme von außen in Innenräumen bemerkbar macht (Studienbefund erwähnt)
5 Tage
Beispielhafte Dauer, wie lange Grundhitze in Innenräumen nach einer Hitzewelle anhalten kann
2045
Jahr, für das die Bundesnetzagentur eine Prognose zum erhöhten Stromverbrauch durch Klimatisierung nennt
573.000
Zur Veranschaulichung: die zusätzliche Strommenge entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von ca. 573.000 privaten Haushalten
knapp 576.000
Anzahl privater Haushalte in Köln als Vergleichsgröße
1 °C (oder mehr)
Modellierte nächtliche Erwärmung in Stadtstraßen durch Abwärme vieler Klimageräte (Beispiel Berlin/Paris)
10 °C
Beispielhafte Abschätzung, um wie viel die gefühlte Temperatur im direkten Umfeld durch große Bäume gesenkt werden kann
500 µg/m²
Gemessene Partikelkonzentration in der Luft in einer Bar, in der geraucht wird
8×
Faktor, um den die Partikelkonzentration in einem stehenden Auto mit geschlossenem Fenster höher ist als in der erwähnten Raucherbar
200 µg/m²
Partikelkonzentration in einem fahrenden Auto mit vollständig geöffneten Fenstern (Messwert genannt)
4 µg/m²
Vergleichsnaher Hintergrundwert der Partikelkonzentration in einem Auto ohne Rauchen
30 Minuten
Dauer passiver Rauchexposition, nach der messbare Gefäßschäden festgestellt wurden (Studienbefund erwähnt)
rund zwei Drittel
Prognostizierte Erhöhung des Stromverbrauchs in Privathaushalten bis 2045 wegen Klimaanlagen (Angabe der Bundesnetzagentur)
Rubriken
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieBundesnetzagentur – Prognose zum Einfluss von Klimaanlagen auf den Stromverbrauch in Privathaushalten (Prognose für 2045)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
IIna PlodrochHOST
Ina Plodroch moderiert die Folge 'Quarks Daily' und führt durch die Themen. Sie kündigt die Beiträge an, stellt Fragen an die Mitarbeitenden des Quarks-Teams und fasst Erkenntnisse zusammen.
Alle Auftritte von Ina Plodroch →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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