Wälder verteilen und speichern Regenwasser, moderieren den Wasserkreislauf und sind wichtige Quellen für Grund- und Trinkwasser, doch Klimawandel und längere Trockenphasen gefährden diese Funktion.
Die Folge erklärt, wie Wälder als „Wasserwiederaufbereitungsanlagen“ fungieren: Sie verdunsten großen Anteil des Niederschlags, beeinflussen atmosphärische Feuchtetransporte und speichern überschüssiges Wasser im Boden, das zu Grundwasser wird. Expert:innen erläutern Interzeption, Transpiration und Bodenspeicher sowie die physikalischen Mechanismen des Wassertransports in Bäumen. Abschließend werden Messdaten, Folgen sinkender Grundwasserspiegel und Anpassungsstrategien der Waldwirtschaft im Klimawandel diskutiert.
Zahlen & Fakten
20 %
Anteil des Niederschlags, der in der Baumkrone (Interzeption) hängen bleibt und nie den Boden erreicht
40–50 %
Anteilsangabe: Transpiration macht den größten Teil der Waldverdunstung aus
50 %
Anteil der Trinkwasserschutzgebiete in Bayern, die unter Wald liegen
Weitere 11 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
90 %
Anteil der öffentlichen Wasserversorgung, der sich auf Grund- und Quellwasser stützt
18 %
Ungefährer Anteil des Niederschlags, der ins Grundwasser gelangt (Rund 18 Prozent)
500–700 Liter/m² und Jahr
Jährliche Verdunstungsmenge aus Wäldern pro Quadratmeter, je nach Baumart
150–400 Liter/Tag
Wasserverbrauch eines großen Baumes im Sommer, je nach Art
50 cm–3 m
Übliche Wurzeltiefen der meisten Bäume; einige Arten können tiefer wurzeln
10–20 Meter
Maximale Wurzeltiefen, die einzelne Arten (z. B. Eiche, Kiefer, Buche) in Extremfällen erreichen können
3–5 Bar (bis 20 Bar)
Unterdruck/ Saugspannung in Blättern und Nadeln durch Transpiration; an heißen Tagen bis zu 20 Bar möglich
250 Liter/m²
Maximales Wasser, das ein Quadratmeter Waldboden speichern kann (abhängig von Bodenzusammensetzung)
900.000 Hektar
Fläche an Wald, die zwischen Herbst 2017 und Herbst 2024 verloren gegangen ist (etwa 8,5 % der deutschen Waldfläche)
~2 °C und 3,5 °C (Peißenberg)
Durchschnittlicher Temperaturanstieg in Deutschland (gut 2 °C); am Hohen Peißenberg in Zeitreihen bis rund 3,5 °C
Verdopplung
Zahl der heißen Tage über 30 °C in Bayern hat sich laut Beitrag verdoppelt
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieWalddürre‑Monitor (2025), Bayerische Landesanstalt für Forst‑ und Waldwirtschaft (LWF)
• Niedrigwasserinformationsdienst, Bayerisches Landesamt für Umwelt (Messdaten und Kartenhinweise)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
RRuana BrocksitterHOST
Sprecherin und Autorin des Beitrags; führt durch die Folge, verknüpft Experteninterviews, Messergebnisse und Erklärtexte und macht die Funktionsweise des Wasserkreislaufs im Wald für Hörerinnen und Hörer nachvollziehbar.
Alle Auftritte von Ruana Brocksitter →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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