Stahl aber herzlich
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Stahl aber herzlich

Abgrenzung von der Kernfamilie – wie kann mir das gelingen?

30. Mai 2026 · 1 Std. 4 Min.

Liebe ist kein Geschenk, das man einfach erhält – diese tiefe innere Überzeugung zwingt viele Menschen in ein lebenslanges System der Erwartungserfüllung und Selbstaufopferung für Bindung, was nur durch echtes Urvertrauen überwunden werden kann.

Lotta kämpft seit ihrer Rückkehr aus den USA mit Schuldgefühlen und dem Drang, alle Erwartungen ihrer Familie zu erfüllen – obwohl sie verbal gut Grenzen setzen kann. Im tiefgehendes Gespräch mit Steffi Stahl wird klar: Das Problem liegt nicht in der Abgrenzung selbst, sondern in ihrer Prägung. Schon als Kind wurde ihr zu viel Verantwortung übertragen, weshalb sie internalisiert hat, dass Liebe etwas ist, das man sich durch Leistung erarbeiten muss. Sie opfert ihre Autonomie für Bindung auf und ignoriert dabei ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse – ein Weg, der auf Burnout hinführt.

Themen & Erkenntnisse

Der Kampf mit familiären Erwartungen nach der Rückkehr · ab 02:40
Die tiefe Prägung: Verantwortung als Kind und Glaubenssatz 'Ich genüge nicht' · ab 06:29
Das Urvertrauen-Defizit: Bindung vs. Autonomie und der Weg zur Heilung · ab 26:00

Wer spricht

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Steffi StahlHOST

Steffi Stahl ist Moderatorin und Therapeutin der Podcast-Serie 'Stahl aber herzlich'. Sie ist spezialisiert auf emotionale Heilung, innere Kind-Arbeit und die Behandlung von Trauma-Folgen. Sie arbeitet psychologisch und empathisch orientiert mit ihren Gesprächspartnern, kombiniert dabei Psychoedukation mit praktischen therapeutischen Interventionen wie Selbstmitgefühl-Techniken und inneren Dialogen.

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