Entdeckung im Exilarchiv: Iwan Heilbuts „Zugvögel“
10. Juli 2026 · 9 Min.
Peter Graf hat den bislang vergessenen Roman Zugvögel erstmals im deutschsprachigen Original herausgegeben und damit eine bedeutende Entdeckung der Exilliteratur präsentiert.
Im Gespräch erläutert Peter Graf, wie er das deutsche Manuskript von Ivan Heilbutts Roman Zugvögel im Deutschen Exilarchiv entdeckte und es als Ausgabe im Klassenverlag veröffentlichte. Der rund 600 Seiten starke Roman verbindet autobiografische Exil- und Fluchterfahrungen mit dichterischer und philosophischer Sprache. Graf betont die literarische Qualität des Werkes und seine Bedeutung für das kulturelle Gedächtnis sowie die Verlagspraxis der Wiederentdeckung.
Zahlen & Fakten
600 Seiten
Umfang der neu erschienenen Ausgabe von Zugvögel
1898
Geburtsjahr von Ivan Heilbutt
1972
Sterbejahr von Ivan Heilbutt
Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
1933
Jahr, in dem Heilbutt aus Deutschland floh
1943
Jahr der englischen Übersetzung von Zugvögel in New York
2017
Gründungsjahr des Verlags Das kulturelle Gedächtnis
80 Jahre
Zeitspanne bis zur deutschsprachigen Ausgabe (ungefähr)
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelHans-Marc Enzensberger, Essay in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (2006)
• Deutsches Exilarchiv der Deutschen Nationalbibliothek, Nachlass und Manuskripte von Ivan Heilbutt
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
PPeter GrafGAST
Peter Graf ist Verleger und Herausgeber, der im Klassenverlag die deutsche Ausgabe von Zugvögel publiziert hat. Er gründete 2017 den Verlag Das kulturelle Gedächtnis und ist auf die Wiederentdeckung vergessener Literatur, insbesondere Exilliteratur und Werke der 20er/30er Jahre, spezialisiert. Graf recherchiert regelmäßig in Archiven wie dem Deutschen Exilarchiv und editiert Manuskripte für Neuauflagen.
Alle Auftritte von Peter Graf →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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