Unwegsamkeiten in Stadt und Land: Xaver Bayers neuer Roman „Hauch“
15. Juli 2026 · 4 Min.
Der Roman Hauch zeichnet in Briefen zwischen Stadt und Land einen ruhigen, gelassenen Blick auf Naturzerstörung und das fragile Dasein.
In Xaver Bayers Roman schreiben zwei Menschen, getrennt durch Stadt und Land, einander handgeschriebene Briefe. Die Briefe verknüpfen alltägliche Naturbeobachtungen mit apokalyptischen Gedanken und erzeugen so eine überraschende Gelassenheit. Sprachlich unspektakulär, aber seriös, vermittelt der Text Hoffnungsspuren und thematisiert das Verhältnis von Mensch und Umwelt ohne effekthascherische Betroffenheit.
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