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Strom aus Kernfusion – Wann kommt das erste Kraftwerk?

31. Mai 2026 · 31 Min.

Fusionskraftwerke könnten Ende der 2060er Jahre nennenswert zum Energiecocktail beitragen – aber nur, wenn die ambitionierten politischen und industriellen Zeitpläne mit der wissenschaftlichen Realität Schritt halten können.

Zahlen & Fakten

150 Millionen Grad

Temperatur, die in der Magnetfusion für Kernfusion erforderlich ist

3000 Grad Celsius

Schmelzpunkt der besten Werkstoffe der Welt – maximal erreichbare atomare Bindungstemperatur

5 Meter Durchmesser, 3–4 Meter Höhe

Raumgröße des Plasmavolumens in Magnetfusionskonzepten

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Kernfusion als politisches Hoffnungsträger und physikalische Grundlagen · ab 00:04
Technologische Herausforderungen: Plasma-Einschluss, Materialwissenschaft und Tritium-Gewinnung · ab 04:00
Realistische Zeitpläne: Von Meilensteinen bis zur wirtschaftlichen Rentabilität · ab 21:00

Quellen

ITER (International Thermonuclear Experimental Reactor) in Frankreich – große internationale Fusionsforschungsanlage

Wendelstein 7X Fusionsreaktor in Greifswald – plasmaphysikalisches Versuchsexperiment

Commonwealth Fusion Systems – Spin-off des MIT, das Q > 1 für 2025 verspricht

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

G
Gabor PahlHOST

Moderator und Produzent bei SWR2 Wissen, dem Wissenschaftsmagazin des Südwestrundfunks. Pahl moderiert und produziert Sendungen zu aktuellen Forschungsthemen wie Quantenbiologie, Geopolitik und Energiewende. Seine Interviews mit Experten machen komplexe wissenschaftliche Inhalte für ein breites Publikum zugänglich.

Alle Auftritte von Gabor Pahl
C
Christoph KirchlechnerGAST

Materialwissenschaftler und Leiter des Programms Fusion am Karlsruhe Institute of Technology (KIT). Er koordiniert und führt die Fusionsforschung am KIT an und konzentriert sich auf Materialwissenschaft unter extremen Bedingungen, insbesondere auf die Entwicklung von Werkstoffen für Fusionsreaktoren und die Bewältigung von Tritium-Kreislaufprozessen. Kirchlechner ist spezialisiert auf Materialdegradation unter Neutronenbeschuss.

Alle Auftritte von Christoph Kirchlechner

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.