Fusionskraftwerke könnten Ende der 2060er Jahre nennenswert zum Energiecocktail beitragen – aber nur, wenn die ambitionierten politischen und industriellen Zeitpläne mit der wissenschaftlichen Realität Schritt halten können.
Zahlen & Fakten
150 Millionen Grad
Temperatur, die in der Magnetfusion für Kernfusion erforderlich ist
3000 Grad Celsius
Schmelzpunkt der besten Werkstoffe der Welt – maximal erreichbare atomare Bindungstemperatur
5 Meter Durchmesser, 3–4 Meter Höhe
Raumgröße des Plasmavolumens in Magnetfusionskonzepten
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ITER (International Thermonuclear Experimental Reactor) in Frankreich – große internationale Fusionsforschungsanlage
• Wendelstein 7X Fusionsreaktor in Greifswald – plasmaphysikalisches Versuchsexperiment
• Commonwealth Fusion Systems – Spin-off des MIT, das Q > 1 für 2025 verspricht
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
GGabor PahlHOST
Moderator und Produzent bei SWR2 Wissen, dem Wissenschaftsmagazin des Südwestrundfunks. Pahl moderiert und produziert Sendungen zu aktuellen Forschungsthemen wie Quantenbiologie, Geopolitik und Energiewende. Seine Interviews mit Experten machen komplexe wissenschaftliche Inhalte für ein breites Publikum zugänglich.
Alle Auftritte von Gabor Pahl →CChristoph KirchlechnerGAST
Materialwissenschaftler und Leiter des Programms Fusion am Karlsruhe Institute of Technology (KIT). Er koordiniert und führt die Fusionsforschung am KIT an und konzentriert sich auf Materialwissenschaft unter extremen Bedingungen, insbesondere auf die Entwicklung von Werkstoffen für Fusionsreaktoren und die Bewältigung von Tritium-Kreislaufprozessen. Kirchlechner ist spezialisiert auf Materialdegradation unter Neutronenbeschuss.
Alle Auftritte von Christoph Kirchlechner →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.