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Allianz pro Schiene: Politik muss Leitplanken setzen für Wettbewerb

18. Juli 2026 · 5 Min.

Dirk Pflege sagt, die Politik müsse Leitplanken für Wettbewerb im Fernverkehr setzen, damit neue Anbieter wie Italo den Kundinnen und Kunden wirklich nutzen.

Dirk Pflege bewertet den Wegfall von Markteintritts-Hindernissen für Italo als Anlass, die politische Debatte über Wettbewerb im Fernverkehr zu beleben. Er fordert, dass die Politik Rahmenbedingungen und Leitplanken schafft, damit Wettbewerb nicht nur auf Rennstrecken stattfindet, sondern den gesamten Verkehr inkl. Mittelstädte berücksichtigt. Pflege warnt vor Verdrängungswettbewerb an hochbelasteten Knotenpunkten und betont die Notwendigkeit eines abgestimmten Gesamtfernverkehrskonzepts (Deutschland-Takt). Preis- und Qualitätsentwicklung durch neue Anbieter sei spannend, bleibe aber abzuwarten.

Themen & Erkenntnisse

Markteintritt von Italo und politische Rahmensetzung · ab 00:20
Risiken für Mittelstädte, Verdrängungswettbewerb und mögliche Preiseffekte · ab 01:31

Wer spricht

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Dirk PflegeGAST

Geschäftsführer von Allianz Pro Schiene. Im Gespräch erläutert er die Folgen des Italo-Markteintritts für den deutschen Fernverkehr: Trassenvergabe, Verdrängungswettbewerb, Rosinenpickerei, Gefährdung von Halten in Mittelstädten sowie die Notwendigkeit politischer Leitplanken und eines abgestimmten Deutschland-Takt-Konzepts. Er diskutiert auch mögliche Auswirkungen auf Preise und Qualität und verweist auf Erfahrungen mit Anbietern wie FlixTrain.

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