Wegen gestiegener Trassenpreise drohen Kürzungen im Regionalbahnverkehr; die Länder fordern, dass der Bund die Mehrkosten übernimmt.
Die Trassenpreise für Regionalzüge sind nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs gestiegen, wodurch die Kosten für die Bundesländer zunehmen. Die Länder erhalten dafür vom Bund keine zusätzlichen Mittel und befürchten deshalb Einschnitte im Angebot oder vollere Züge; sie planen eine Sammelklage gegen den Bund, um die Mehrkosten auszugleichen. Experten sind geteilter Meinung: Einige halten die Klage für aussichtslos und empfehlen Effizienzgewinne, während Verbände Preissicherheit bis 2030 betonen.
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