Die Wohneigentumsquote in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gesunken; in Berlin liegt sie unter 20 Prozent.
Laut einer Analyse des Pestel‑Instituts ist der Anteil privater Haushalte im Wohneigentum gesunken und liegt bundesweit bei 43,5 Prozent. Besonders Jüngere wohnen überwiegend zur Miete, die Gründe dafür sind vielschichtig. Mangelnde Förderung des Eigenerwerbs und steuerliche Benachteiligung von Eigennutzern werden als zentrale Ursachen genannt. Regional zeigen sich große Unterschiede: Berlin hat sehr niedrige Quoten, dünn besiedelte Landkreise in Brandenburg höhere. Der Mangel an Neubauten für Eigentum verschärft die Situation und hat Folgen für die Altersvorsorge; gefordert werden Fördermaßnahmen und eine Entschlackung des Baurechts.
Zahlen & Fakten
unter 20 %
Wohneigentumsquote in Berlin (Pestel‑Institut).
seit 20 Jahren
Tiefster Stand der Wohneigentumsquote in Deutschland seit 20 Jahren (Pestel‑Institut).
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