Tiefseebergbau könnte Rohstoffe für die Energiewende liefern, ist aber wegen großer Wissenslücken über ökologische Folgen und fehlender internationaler Regeln hoch umstritten.
In diesem Gespräch erläutert Janina Schreiber (SWR-Redaktion Umwelt und Klima) gegenüber Christine Langer die aktuelle Debatte um Tiefseebergbau: Es gibt wertvolle Rohstoffe wie Manganknollen in großer Tiefe, gleichzeitig sind die ökologischen Folgen kaum erforscht. Weltweit verhandelt die Internationale Meeresbodenbehörde ISA über einen Mining Code; Umweltschützer fordern eine vorsorgliche Pause. Staatliche Interessen, Explorationsverträge und Firmenklagen erschweren die Verhandlungen.
Zahlen & Fakten
99,99 %
Anteil der Tiefsee, der laut Einleitung noch unerforscht ist
4.000 Meter
Tiefe, in der Manganknollen auf dem Meeresboden liegen
2022
Jahr, seit dem Deutschland laut Greenpeace-Recherchen Millionen Euro in Explorationslizenzen und Forschungsprojekte investiert
Rubriken
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJanina SchreiberGAST
Redakteurin aus der ARD-Klimaredaktion, die die Oxfam-Auswertung und die mit Ölkonzernen verbundenen Klimaschäden erläutert.
Alle Auftritte von Janina Schreiber →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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