
Wenn einer ADHS hat – was macht das mit der Beziehung?
5. August 2026 · 15 Min.
Eine ADHS-Diagnose kann Paare entlasten, weil sie Verhaltensmuster entpersonalisiert und gemeinsame, praktische Strategien für Alltag und Kommunikation ermöglicht.
Antonia Beckermann spricht mit der Paar- und Einzeltherapeutin Hanna Gensch über die Auswirkungen von ADHS auf Partnerschaften: typische Dynamiken, späte Diagnosen und wie Paare festgefahrene Muster erkennen können. Gensch erklärt, dass eine Diagnose oft Erleichterung bringt, weil sie ADHS als dritten Faktor in der Beziehung sichtbar macht, und beschreibt konkrete Stärken von neurodivergenten Personen. Abschließend werden konkrete, alltagsnahe Strategien und Hilfsmittel empfohlen. Im zweiten Teil erklärt die Folge, warum Gliedmaßen ‚einschlafen‘ und welches Kribbeln dabei entsteht.
Zahlen & Fakten
4,7 %
Anteil der erwachsenen Deutschen mit ADHS laut repräsentativer Studie (im Episoden-Intro genannt)
3
Anzahl der beschriebenen ADHS-Typen in der Folge (unaufmerksam/verträumt, hyperaktiv-impulsiv, Mischtyp)
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAntonia BeckermannHOST
Antonia Beckermann ist Moderatorin und Redakteurin des Wissenschafts‑Podcasts 'Aha! Zehn Minuten Alltags‑Wissen' bei WELT. In dieser Folge führt sie durch das Thema, stellt Fragen an die Gäste und verbindet Kontext, Interview und Alltagsfrage für die Hörerinnen und Hörer.
Alle Auftritte von Antonia Beckermann →HHanna GenschGAST
Hanna Gensch ist Paar- und Einzeltherapeutin, die seit Jahren Menschen mit ADHS sowie deren Partnerinnen und Partner begleitet. Im Gespräch erläutert sie typische Beziehungsmuster, Diagnosestellungen, mögliche Entlastungen durch Externalisieren und gibt praxisnahe Kommunikations- und Alltagsstrategien. Sie hat das Buch 'ADHS in Love' veröffentlicht (im Podcast erwähnt).
Alle Auftritte von Hanna Gensch →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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