Muster die unser Leben bestimmen - was ist Schematherapie
15. Juni 2026 · 1 Std. 30 Min.
Unsere tief verankerten Überzeugungen und Muster entstehen oft in der Kindheit aus unerfüllten Grundbedürfnissen – die Schematherapie bietet einen Weg, diese "Brillen" zu erkennen und zu verändern.
Die Episode behandelt Schematherapie als psychotherapeutisches Verfahren, das auf dem Konzept des amerikanischen Psychologen Jeffrey Young basiert. Schemata sind tief verankerte, oft unbewusste Überzeugungen über uns selbst, andere und die Welt, die wie Brillen wirken, durch die wir die Realität wahrnehmen. Sie entstehen oft in der Kindheit, wenn grundlegende Bedürfnisse nach Bindung, Autonomie, Grenzen, Gefühlsausdruck oder Spontanität nicht erfüllt werden. Die Schematherapie zielt darauf ab, diese automatischen Muster zu durchbrechen und den "gesunden Erwachsenenmodus" – metaphorisch als Oktopus mit vielen handlungsfähigen Armen – zu stärken, um reflektierter und selbstbestimmter zu leben.
Zahlen & Fakten
18
Anzahl verschiedener Schemata, die Jeffrey Young identifiziert hat
5
Grundbedürfnisse von Kindern laut Schematherapie (Bindung, Autonomie, Grenzen, Gefühlsausdruck, Spontanität)
12
Anzahl von Studien in einer Übersichtsarbeit zur Schematherapie
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
360
Gesamtzahl der Teilnehmenden in den 12 Studien zur Schematherapie
11 von 12
Anteil der Studien, in denen maladaptive Schemata im Verlauf der Therapie abnahmen
Themen & Erkenntnisse
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