Matthias Anbol: Die Wohnungsnot in Hochschulstädten zwingt viele Studierende, beim Elternhaus zu bleiben; es fehlt an bezahlbarem Wohnraum und ausreichend vielen Wohnheimplätzen.
Die Folge fasst Zahlen des Statistischen Bundesamts und Ergebnisse einer Studie des Zentrums für Hochschulentwicklung zusammen: Studierende geben durchschnittlich 54 % ihres verfügbaren Einkommens für Wohnen aus, rund 28 % leben weiterhin zuhause. Matthias Anbol (Vorsitzender des Deutschen Studierendenwerks) interpretiert dies als Folge der Mietenkrise, diskutiert regionale und geschlechtsspezifische Unterschiede, die Knappheit an Wohnheimplätzen und politische Maßnahmen wie das Bund‑Länder‑Programm „Junges Wohnen“ sowie Forderungen nach höheren BAföG‑Wohnkostenpauschalen.
Zahlen & Fakten
54 %
Anteil des verfügbaren Einkommens, den Studierende durchschnittlich für Wohnen ausgeben (Statistisches Bundesamt).
28 %
Anteil der Studierenden, die weiterhin beim Elternhaus wohnen (Studie des Zentrums für Hochschulentwicklung).
28 %
Anteil der Studierenden, die in einer eigenen Mietwohnung leben (bundesweiter Durchschnitt laut Studie).
Weitere 10 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
50 %
Anstieg der Zahl der Studienplätze seit 2007.
8 %
Anstieg der Zahl der Wohnheimplätze im gleichen Zeitraum.
500 Millionen jährlich
Derzeitige Fördersumme des Bund‑Länder‑Programms „Junges Wohnen“.
≈33 %
Ungefährer Anteil männlicher Studierender, die noch bei den Eltern wohnen (rund ein Drittel).
<25 %
Anteil der weiblichen Studierenden, die noch bei den Eltern wohnen (weniger als ein Viertel).
über 30 %
Anteil der Studierenden, die zuhause wohnen, in einigen Bundesländern (z. B. Nordrhein‑Westfalen, Baden‑Württemberg, Hessen, Rheinland‑Pfalz).
7 %
Anteil der Studierenden in Mecklenburg‑Vorpommern, die noch zu Hause wohnen.
25 %
Ungefährer Anteil der Studierenden, die in WGs leben (etwa ein Viertel).
15 %
Anteil der Studierenden, die im Wohnheim wohnen.
1 Milliarde jährlich
Geplante jährliche Fördersumme des Programms ab 2027.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieStatistisches Bundesamt
• StudieStudie des Zentrums für Hochschulentwicklung
• StudieMoses Mendelssohn-Institut (Studien zu Mieten in Hochschulstädten)
Weitere 1 Quelle anzeigenWeniger anzeigen
• Bund‑Länder‑Programm „Junges Wohnen“
Wer spricht
MMatthias AnbolGAST
Vorsitzender des Deutschen Studierendenwerks; in der Folge bewertet er die Wohnsituation Studierender, kritisiert die zu geringe Zahl an Wohnheimplätzen im Verhältnis zum Wachstum der Studienplätze und fordert mehr Förderung (u. a. Ausbau von Studentenwohnheimen, höhere BAföG‑Wohnkostenpauschale).
Alle Auftritte von Matthias Anbol →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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