Matthias Anbol: Die Wohnungsnot in Hochschulstädten zwingt viele Studierende, beim Elternhaus zu bleiben; es fehlt an bezahlbarem Wohnraum und ausreichend vielen Wohnheimplätzen.
Die Folge fasst Zahlen des Statistischen Bundesamts und Ergebnisse einer Studie des Zentrums für Hochschulentwicklung zusammen: Studierende geben durchschnittlich 54 % ihres verfügbaren Einkommens für Wohnen aus, rund 28 % leben weiterhin zuhause. Matthias Anbol (Vorsitzender des Deutschen Studierendenwerks) interpretiert dies als Folge der Mietenkrise, diskutiert regionale und geschlechtsspezifische Unterschiede, die Knappheit an Wohnheimplätzen und politische Maßnahmen wie das Bund‑Länder‑Programm „Junges Wohnen“ sowie Forderungen nach höheren BAföG‑Wohnkostenpauschalen.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MMatthias AnbolGAST
Vorsitzender des Deutschen Studierendenwerks; in der Folge bewertet er die Wohnsituation Studierender, kritisiert die zu geringe Zahl an Wohnheimplätzen im Verhältnis zum Wachstum der Studienplätze und fordert mehr Förderung (u. a. Ausbau von Studentenwohnheimen, höhere BAföG‑Wohnkostenpauschale).
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