Die PISA‑Ergebnisse 2025 zeigen einen deutlichen Rückgang der Kompetenzen 15‑jähriger in Deutschland und eine verstärkte Abhängigkeit von sozialer Herkunft.
Die Folge erläutert, dass die PISA‑Ergebnisse 2025 für 15‑Jährige in Deutschland neue Tiefstwerte bei Kompetenzen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften zeigen. Viele Jugendliche erreichen nicht einmal Basiskompetenzen; gleichzeitig ist die Leistungsstreuung an beiden Enden geschrumpft. Der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg hat sich verschärft. Es werden mögliche Ursachen und politische Ansätze wie frühe Förderung, Ganztag und das Startchancenprogramm diskutiert.
Zahlen & Fakten
33 %
Anteil der 15‑Jährigen in Deutschland, die in Mathematik und Lesen keine Basiskompetenzen erreichen (etwa ein Drittel).
25 %
Anteil der 15‑Jährigen in Deutschland, die in den Naturwissenschaften keine Basiskompetenzen erreichen (etwa ein Viertel).
20 %
Ungefährer Anteil der Jugendlichen in Deutschland, die nicht einmal die allergrundlegendsten Kompetenzen erreichen (etwa ein Fünftel).
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
20 Mrd. €
Volumen des Startchancenprogramms: 20 Milliarden Euro über zehn Jahre zur Förderung von Schulen in Deutschland.
1,5 Schuljahre
Durchschnittlicher Rückstand beim Lesen der 15‑Jährigen im OECD‑Vergleich zwischen 2015 und 2025 laut Bildungsforschungsaussage im Beitrag.
4000
Anzahl der Schulen, die im Rahmen des Startchancenprogramms in Deutschland gefördert werden sollen.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudiePISA‑Studie / Nationales PISA‑Zentrum (Ergebnisse und nationale Auswertung für Deutschland)
• Startchancenprogramm (Bund‑Länder‑Bildungsprogramm, genanntes Förderprogramm für rund 4000 Schulen mit 20 Milliarden Euro)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
CClaudia van LaakHOST
Zugeschaltet aus dem Hauptstadtstudio; ordnet das Informationsfreiheitsgesetz ein, erklärt die geplanten Änderungen (Punkt 32), nennt praktische Beispiele zur Nutzung des Gesetzes und benennt die Kritik von NGOs und Aufsichtsbehörden.
Alle Auftritte von Claudia van Laak →SSamuel GreifGAST
Samuel Greif leitet das Nationale PISA‑Zentrum für Deutschland und verantwortet den deutschen Teil der PISA‑Studie. Im Beitrag erläutert er Befunde, den Bedarf an früher Förderung sowie Einschätzungen zum Startchancenprogramm und zur langfristigen Wirksamkeit politischer Maßnahmen.
Alle Auftritte von Samuel Greif →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
Ähnliche Folgen
Wissen aktuell – SWR2 Impuls · 8. Sept. 2026
PISA-Studie: Deutsche Schüler schneiden so schlecht ab wie nie
Die aktuelle PISA-Studie dokumentiert einen historischen Tiefstand der Kompetenzen 15‑Jähriger in Deutschland; viele Jugendliche erreichen grundlegende Lese‑ und Rechenfertigkeiten nicht mehr.
Was jetzt? · 8. Sept. 2026
Deutsche Schüler schlechter als beim ersten Pisa-Schock (Update)
Die PISA‑Studie 2025 zeigt einen neuen Tiefpunkt für die Leistungen deutscher Schülerinnen und Schüler; der Rückgang ist stark sozial selektiv und hat mehrere Ursachen.
MDR aktuell – Das Beste vom Morgen · 9. Sept. 2026
Pisa-Schock: Mitteldeutsche Länder ziehen Konsequenzen
Die PISA-Studie zeigt erhebliche Defizite bei Lese- und Rechenkompetenzen; mitteldeutsche Bundesländer reagieren mit Änderungen an Lehrplänen und Unterrichtsmethoden.
Campus & Karriere · 8. Sept. 2026
Vom "Schock" bis zu immer neuen Tiefstwerten: 25 Jahre Pisa-Studie
Nach dem Pisa‑Schock vor 25 Jahren folgten Reformen und anfängliche Verbesserungen, doch seit etwa zehn Jahren sinken Mathematik‑ und Leseleistungen in Deutschland wieder deutlich.
Campus & Karriere · 8. Sept. 2026
Neuer Pisa-Schock - Deutschland im Bildungstief
Die neue PISA-Studie zeigt einen neuen Tiefpunkt für deutsche 15‑Jährige, und in der Sendung diskutieren Josefine Schulz, Claudia van Laak, Samuel Greif und Alexander Brandt Ursachen und mögliche Gegenmaßnahmen.
SWR2 Archivradio · 8. Sept. 2026
Der erste PISA-Schock: deutsche Bildung viel schlechter als ihr Ruf | 4.12.2001
Die erste PISA‑Studie 2001 offenbarte einen deutlichen Leistungsrückstand deutscher 15‑Jähriger im internationalen Vergleich, die Ergebnisse gelten als methodisch belastbar.