Neue Jugend, altes System: Wie Schule sich ändern muss, um die Persönlichkeit zu stärken | Klaus Hurrelmann
20. Juli 2026 · 35 Min.
Schule muss Bewertung, Zeugnisse und Unterricht so neu denken, dass sie Persönlichkeit stärkt, Druck reduziert und Ausgrenzung verhindert.
Klaus Hurlmann analysiert, wie psychische Belastungen, digitale Durchdringung und Individualisierung die Lebenswelt junger Menschen prägen und warum das bestehende Schulsystem darauf unzureichend reagiert. Er plädiert dafür, Bewertung breiter zu fassen, Abschlusszeugnisse für alle zu sichern und Unterrichtsformen zu flexibilisieren, um Stärken, Schwächen und soziale Kompetenzen sichtbar zu machen. Ziel ist eine Schule, die Persönlichkeitsentwicklung fördert statt zu selektieren.
Zahlen & Fakten
8 %
Anteil der Jugendlichen, die angeblich gar kein Abschlusszeugnis bekommen
20–25 %
Von Hurlmann in Zusammenhang mit PISA genannten Anteilen, die als problematisch ausgeschlossen werden
14–29
Altersgruppe, für die in der Trendstudie Angaben zur psychologischen Unterstützung gemacht werden
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
35 Jahre
Zeitspanne des Datensatzes in der Studie der London School of Economics zur Entwicklung von Perfektionismus
50 Jahre
Hurlmanns Forschungszeitraum: er forscht seit über 50 Jahren zur Jugend
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieTrendstudie Jugend in Deutschland 2026
• StudieStudie der London School of Economics zu Perfektionismus (erwähnt in SWR-Radiofolge, 2.6.2026)
• Buchdie Bildungsweltmeister von Alexander Brandt
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
KKlaus HurlmannGAST
Sozial- und Bildungswissenschaftler, der seit über 50 Jahren zur Jugendforschung arbeitet; im Gespräch als Senior Professor an der Hertie School in Berlin vorgestellt, analysiert er Einflüsse auf Gesundheit, Bildung und Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen.
Alle Auftritte von Klaus Hurlmann →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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