Wie wir innerlich mit uns selbst sprechen, formt unsere Realität und Beziehungen: Endgültige Formulierungen wie "nie" oder "typisch" verstärken negative Gefühle, während bewusstere Sprache Spielraum für Veränderung eröffnet.
Die Folge erforscht, wie innere Sprache weit mehr ist als nur Selbstkritik – sie ist ein unbewusster Automatismus, der unsere Wahrnehmung, Emotionen und Beziehungen prägt. Stefanie Stahl und Lukas Klasinski zeigen anhand von Hörermail-Beispielen, wie absolute Formulierungen ("nie", "immer", "typisch") intensive negative Gefühle länger anhalten lassen und Menschen in Schubladen stecken – sowohl sich selbst als auch andere. Der zentrale Hebel liegt nicht im Gedanken selbst, sondern in der Endgültigkeit der Sprache, die unser Nervensystem auf Worte, nicht auf Fakten reagieren lässt. Kleine, bewusste Verschiebungen in der Wortwahl können das innere Erleben grundlegend verändern.
Zahlen & Fakten
60 Prozent
Anteil der Funktionswörter (wie "immer", "nie") in unserer alltäglichen Sprache, die wir kaum bewusst kontrollieren
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieJames Pennebaker – Forschung zu Funktionswörtern und emotionalen Zuständen
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
SStefanie StahlHOST
Psychologin, psychologische Psychotherapeutin und Bestseller-Autorin. Spezialisiert auf Persönlichkeitspsychologie, Bindungstheorien und emotionale Regulation. Entwickelte das 'So-bin-ich-eben'-Konzept zur Klassifizierung von Persönlichkeitstypen (Organisierte vs. Lockere). Verfügt über umfangreiche Praxiserfahrung in der Paartherapie und Traumabearbeitung.
Alle Auftritte von Stefanie Stahl →LLukas KlasinskiHOST
Psychologe und Bestseller-Autor. Co-Host des Podcasts 'So bin ich eben'. Arbeitet interdisziplinär an Themen von Persönlichkeit, Beziehungsdynamiken und Selbstreflexion. Bringt persönliche Erfahrungen und Fallbeispiele aus seiner psychologischen Praxis in die Diskussionen ein.
Alle Auftritte von Lukas Klasinski →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.