So bin ich eben
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So bin ich eben

Innere Stimme: Wie Sprache Realität beeinflusst

21. Juli 2026 · 36 Min.

Unsere innere Sprache interpretiert Realität und steuert Aufmerksamkeit, Emotionen und Verhalten – kleine sprachliche Verschiebungen können deshalb das Erleben und Beziehungen nachhaltig verändern.

In dieser Folge erklären Stefanie Stahl und Lukas Klasinski, wie innere Selbstgespräche nicht nur Selbstkritik sind, sondern Sicherheits- und Kontrollfunktionen erfüllen und damit Wahrnehmung und Handeln formen. Sie erläutern Forschungsergebnisse zur Wirkung von Funktionswörtern und absoluten Formulierungen und zeigen anhand von Hörermails, wie Umschreibungen und einfache Techniken Grübeln, vorschnelle Urteile und Beziehungsdistanz verringern können. Ziel ist mehr Bewusstheit und handhabbare Praxis statt Selbstoptimierungsdruck.

Themen & Erkenntnisse

Einstieg: Sprache als Deutungs- und Kontrollinstrument · ab 00:16: Innere Sprache interpretiert und schützt; endgültige Formulierungen verfestigen negative Sichten und lenken Aufmerksamkeit in bestimmte Bahnen.
Forschung und Mechanismen: Funktionswörter, Absoluta und ihre Effekte · ab 08:58: Studien zeigen: Funktionswörter und absolute Formulierungen verstärken Emotionen und erhalten negative Deutungen länger aufrecht.
Praktische Tipps und Hörerfälle: Umformulieren, Grübelzeit begrenzen, Urteile verlangsamen · ab 24:17: Konkrete Techniken: Grübelzeiten setzen, Umformulierungen und wohlwollendere Deutungen, um Nähe und Handlungsfähigkeit zu erhöhen.

Wer spricht

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Stefanie StahlHOST

Psychologische Psychotherapeutin und Psychologin, Bestseller-Autorin und feste Gastgeberin des Podcasts ‚So bin ich eben‘. In der Folge erläutert sie psychologische Konzepte wie Trigger, Kontrollbedürfnisse und Bewältigungsstrategien und gibt praxisnahe Beziehungsratschläge.

Alle Auftritte von Stefanie Stahl →

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