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Psychiater Dr. Michael Bohne - Wie können wir innere Blockaden lösen?

22. Juli 2026 · 2 Std. 35 Min.

Viele innere Blockaden lassen sich über Körperwahrnehmung, gezielte Regulationstechniken (z. B. Klopfen/PEP) und die Stärkung von Selbstwert und Zuversicht reduzieren.

Dr. Michael Bohne erklärt, wie Nervensysteme, Selbstwert und Umwelt (Habitat) zusammenwirken und wie Blockaden entstehen und gelöst werden können. Er beschreibt häufige Muster wie Altersregression, das Bedürfnis, gut gefunden zu werden, und parafunktionale Loyalitäten. Praktisch zeigt er mit seiner PEP-Methode (inkl. Klopftechnik) schnelle Emotionsregulation, betont somatische Marker für Entscheidungen und plädiert für Leichtigkeit, Humor und systemische Veränderung.

Zahlen & Fakten

20–25 %

Anteil der Menschen mit ADS‑Thematik, die eine Alkoholproblematik haben (Komorbidität/Hinweis auf Risiko für Substanzgebrauch).

5–14 Stunden

Dauer starken Aufmerksamkeitsfokus bei neurodiversen Personen (Beobachtung: Fokus kann 5–14 Stunden anhalten).

16 Punkte

Anzahl der beim Klopfen demonstrierten Stimulationspunkte in der gezeigten PEP‑Klopfsequenz.

Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigen

2× täglich, 8 Wochen

Von Bohne vorgeschlagene Übungsdosierung für einen Kraftsatz/Mantra als ‚Rezept‘ nach einer Intervention.

30 Jahre

Bohnes Erfahrungsbezug: rund 30 Jahre Auftrittscoaching/Erfahrung in relevanten Feldern.

63

Alter, das Bohne im Gespräch erwähnt (Eigenangabe).

1 Tag

Zeitangabe, in der Bohne berichtet, ein Buch (Bitte‑Klopfen) grob geschrieben zu haben.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Neurodiversität, Nervensysteme und Habitat: Unterschiedliche Nervensysteme brauchen passende Umgebungen; Probleme entstehen oft durch schlechte Passung, nicht nur durch individuelle Defizite.
Selbstwert: Bad Five Selbstwerträuber: Fünf wiederkehrende Muster (z. B. Gut-funden-Wollen, Altersregression, Perfektionsdrang) untergraben Selbstwert und Entscheidungsfreiheit.
Körper, somatische Marker und Entscheidungsfindung: Körpergefühle (somatische Marker) sind essenziell für Entscheidungen; Training der Körperwahrnehmung ergänzt rein kognitive Abwägungen.
Belohnungssystem, Dopamin und Bildung/Gamification: Das Belohnungssystem steuert Motivation; Schule sollte mehr gamifiziert und intrinsisch motivierend gestaltet werden, Taiwan dient als positives Beispiel.
Parafunktionale Loyalitäten, Depression und Lebenskontext: Manche Symptome dienen früheren Funktionen oder familiärer Loyalität; Depression kann ein Hinweis auf fehlende Passung im Leben sein.
PEP, Klopftechnik und praktische Regulierung (Demonstration): PEP‑basiertes Klopfen kombiniert Körperstimulation mit Erinnerung, um Emotionen zu regulieren; Bohne demonstriert schnelle Effekte.
Auftrittsangst, Altersregression und Performance‑Strategien: Unter Auftrittsstress tritt Altersregression auf; pragmatische Regeln (z. B. 80‑%‑Haltung) reduzieren Druck und verbessern Leistung.
Soziale Spaltung, Konfliktregulierung und die Kraft von Leichtigkeit: Würdigung des Leids plus Leichtigkeit, Zuversicht und Humor helfen, Entwertungskaskaden zu durchbrechen und gesellschaftliche Spaltung zu mildern.

Quellen

BuchGabriela von Witzleben – Bauch, Herz und Kopf

BuchSvenja Flaßpöhler – Sensibel

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

D
Dr. Michael BohneGAST

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Sachbuchautor und Begründer der Prozess‑ und Embodimentfokussierten Psychologie (PEP). In der Folge erklärt er Konzepte zu Nervensystemen, Selbstwert, somatischen Markern und demonstriert Klopftechniken zur Emotionsregulation; er berichtet über langjährige Erfahrungen in Therapie und Auftrittscoaching.

Alle Auftritte von Dr. Michael Bohne

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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