
Wie wir unser Gehirn vor Überlastung schützen können
21. Juli 2026 · 17 Min.
Mentale Erschöpfung ist keine Willensschwäche, sondern eine biologische Folge von unzureichender Energieversorgung, chronischem Stress und mangelnder Regeneration des Gehirns.
In dieser Folge erklärt Moderatorin Antonia Beckermann mit der Neurowissenschaftlerin Dr. Teresa Kramer, dass unser Gehirn zwar nur rund 2 % des Körpergewichts ausmacht, aber etwa 20 % der Energie verbraucht und kaum Energiespeicher besitzt. Chronische Reizüberflutung, gestörter Schlaf und schwankende Energieversorgung führen zu biologischer Überlastung, die Stresssysteme, Kontrollfunktionen und Regeneration beeinträchtigt. Daraus resultieren Symptome wie Reizbarkeit, Konzentrationsprobleme und reduzierte Lernfähigkeit – kein Mangel an Disziplin, sondern eine physiologische Reaktion. Die Folge schließt mit konkreten Alltagstipps: Reizreduktion, Rhythmusstabilisierung, nahrungsbasierte Bausteine und Schlaf als zentrale Schutzmaßnahmen.
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Wer spricht
AAntonia BeckermannHOST
Antonia Beckermann ist Moderatorin und Redakteurin des Wissenschafts‑Podcasts 'Aha! Zehn Minuten Alltags‑Wissen' bei WELT. In dieser Folge führt sie durch das Thema, stellt Fragen an die Gäste und verbindet Kontext, Interview und Alltagsfrage für die Hörerinnen und Hörer.
Alle Auftritte von Antonia Beckermann →DDr. Teresa KramerGAST
Dr. Teresa Kramer ist Neurowissenschaftlerin, hat an der Harvard University geforscht und untersucht am MIT in Boston die Mechanismen von Lern‑ und Anpassungsfähigkeit im Gehirn. In dieser Folge erläutert sie Stress‑ und Regenerationsprozesse des Gehirns. Außerdem ist sie Co‑Gründerin des Schweizer Neuronutrition‑Startups Food for Labs.
Alle Auftritte von Dr. Teresa Kramer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.