Essay und Diskurs – DLF
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Trost und Untröstlichkeit - Wie das Hadern mit der Welt die Oberhand gewann

6. September 2026 · 33 Min.

Die Wahrnehmung der Welt hat sich historisch von einem verlässlichen Trostspender zur dominanten Untröstlichkeit gewandelt, sodass traditionelle Trostformen zunehmend infrage gestellt werden.

Ralf Konersmann zeigt anhand von Beispielen wie Louis Armstrongs Lied »What a Wonderful World« und dem Abspielverbot durch Clear Channel nach dem 11. September, wie ein gesellschaftlicher Stimmungswandel Trost als unangebracht erscheinen ließ. Er zeichnet die Entwicklung von biblischen Weltentwürfen über gnostische Zweifel bis zur Aufklärung nach und diskutiert, wie Philosophie und Moderne Trosttechniken säkularisierten. Namen wie Alexander Pope, Voltaire, Michel de Montagne und Georg Simmel dienen als Referenzpunkte dieser Debatten.

Rubriken

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Lied, Trost und der Stimmungswandel nach dem 11. September · ab 00:13
Biblische Weltentwürfe: Vertreibung, Psalm und das Versprechen des Trostes · ab 11:16
Aufklärung, Gnosis und die philosophische Neubestimmung des Trostes · ab 19:39

Wer spricht

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Ralf KonersmannHOST

Ralf Konersmann ist der Verfasser und Vortragende dieses Essays. Er analysiert kulturgeschichtliche und philosophische Debatten über Trost, Weltvertrauen und Untröstlichkeit, führt historische Beispiele an (biblische Erzählungen, Gnosis, Aufklärung, Montaigne, Simmel) und verknüpft sie mit der Stimmung nach den Anschlägen vom 11. September 2001.

Alle Auftritte von Ralf Konersmann

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