Geladen – der Batteriepodcast
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Warum E-Auto-Laden 2026 noch immer nicht wie Tanken ist - Johannes Pallasch (Leitstelle Ladeinfrastruktur)

26. Juli 2026 · 38 Min.

Laden wird einfach wie Tanken, wenn Transparenz bei Preisen und Zugang standardisiert ist, die Verlässlichkeit der Infrastruktur 100% erreicht und kommunale Akteure ihre Rolle beim Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur annehmen.

Die Episode behandelt die zentralen Herausforderungen bei der Entwicklung des E-Auto-Ladens zu einer selbstverständlichen Nutzererfahrung wie Tanken. Johannes Pallasch, Leiter der Leitstelle Ladeinfrastruktur, erläutert die drei Hauptprobleme: Auffindbarkeit von Ladepunkten, diverse und intransparente Bezahlmodelle sowie unterschiedliche technische Handgriffe. Deutschland verfügt mittlerweile über 200.000 öffentliche Ladepunkte, davon 50.000 Schnellladepunkte. Jedoch fehlt es an Standardisierung bei den Zahlungsmöglichkeiten, fairer Preisgestaltung über Anbieter hinweg und ausreichender öffentlicher Ladeinfrastruktur in städtischen Wohngebieten. Das Deutschlandnetz als Ausschreibungsmodell und die GEIG-Regelung sollen diese Lücken schließen.

Zahlen & Fakten

34 %

Preisunterschiede an derselben Ladesäule für Fremdkunden gegenüber Betreiber-Kunden (im Median)

60 %

Anteil der E-Auto-Käufer mit eigenem Stellplatz

40 %

Anteil der Kunden in Deutschland ohne eigenen Stellplatz, die öffentlich laden müssen

Weitere 7 Zahlen & Fakten anzeigen

44 %

Anteil der Menschen, die täglich mit dem Auto nicht zu Hause sind

70 %

Anteil der Zahlungen bei Supermärkten mit Kreditkarte statt Fahrstromvertrag

200.000

Öffentliche Ladepunkte in Deutschland

50.000

Schnellladepunkte davon

49.117

Öffentliche DC-Ladepunkte, auf denen die Preisunterschiede-Studie basierte

1000

Standorte für das Deutschlandnetz

300

Deutschlandnetz-Standorte, die bisher geöffnet sind

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Haupthürden beim E-Auto-Laden: Auffindbarkeit, Bezahlung und Benutzerfreundlichkeit · ab 01:11: Laden unterscheidet sich von Tanken durch Informationsbedarf, Bezahlvielfalt und fehlende Preistransparenz, allerdings sind technische Handgriffe mittlerweile kein Thema mehr.
Deutschlandnetz und standardisierte Preismodelle als Lösungsansätze · ab 13:23: Das Deutschlandnetz füllt weiße Flecken mit 1000 Standorten via Ausschreibung statt Förderung und schafft ein Level-Playing-Field mit einheitlichen Ausgangspreis-Regeln.
Ausbaustand, Netzherausforderungen und kommunale Verantwortung für öffentliches Laden · ab 18:06: Mit 200.000 Ladepunkten ist die Versorgung für Schnellladung gelöst; zentrale Lücke bleibt öffentliches Straßenladen in Städten, das Kommunen aktivieren müssen.

Quellen

ArtikelBericht der Wirtschaftswoche über Gutachten der Stiftung Klimaneutralität zu Preisunterschieden an 49.117 öffentlichen DC-Ladepunkten

RechtGebäude-Elektromobilitätsinfrastrukturgesetz (GEIG)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

J
Johannes PallaschGAST

Leiter der nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur beim Bund. Verantwortlich für die Koordination und Planung der Ladeinfrastruktur in Deutschland, einschließlich des Deutschlandnetz-Programms. Experte für Fragen zur Standardisierung, Preismodellen und flächendeckenden Verfügbarkeit von Ladetechnologie im öffentlichen Raum sowie Schnittstellen zwischen Netzausbau und Elektromobilität.

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KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.