Kennzeichen E - Der Podcast für elektrische Mobilität
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KE014 VW-Krise: Ist die E-Mobilität schuld? / Wer profitiert von der E-Prämie? / Endlich bezahlbare E-Autos – aber was bekommt man für 20.000 bis 25.000 Euro? / Mythos: "E-Autos bleiben häufiger liegen als Verbrenner"

21. Juli 2026 · 43 Min.

E-Mobilität ist nicht schuld an der VW-Krise – das Hauptproblem liegt in Chinas Marktverlusten und strukturellen Managementproblemen, während günstige E-Autos nun endlich erschwinglich werden und zuverlässiger als Verbrenner sind.

Die Folge analysiert die aktuelle Krise bei Volkswagen aus Perspektive der Elektromobilität. Während VW in Europa bei E-Auto-Verkäufen gut dasteht, verliert das Unternehmen in China massiv Marktanteile durch Plattform- und Software-Defizite gegenüber lokalen Herstellern. Die erste Bilanz der E-Auto-Prämie zeigt, dass ausländische Hersteller überproportional profitieren. Parallel gibt es nun endlich bezahlbare E-Autos im 20.000–25.000-Euro-Segment. Ein Mythos wird geklärt: Laut Pannendaten sind E-Autos zuverlässiger als Verbrenner.

Zahlen & Fakten

4 Millionen Autos

VWs jährliche Verkaufszahlen in China im Peak 2017

2 Millionen Autos

VWs voraussichtliche Verkaufszahlen in China 2026 (Halbjahreszahlen)

1 Prozent

Marktanteil von Volkswagen in Chinas E-Auto-Markt

Weitere 16 Zahlen & Fakten anzeigen

8 Prozent

Steigerung der E-Auto-Verkäufe von VW in Deutschland im ersten Halbjahr 2026

67 Prozent

Durchschnittliche Auslastung deutscher E-Auto-Werke; rentabel ab 80 Prozent

2 Prozent

Anteil der E-Auto-Pannen, die auf leere Akkus zurückgehen (Großbritannien)

90 Prozent

Zuverlässigkeitsquote von reinen Elektroautos laut britischer Halter-Umfrage (32.000 Befragte)

60 Prozent

Anteil von E-Autos an verkauften Gebrauchtwagen bei einigen Händlern in den letzten drei Monaten

50.000 zu 8.000 Autos

Gesamtverkäufe Volkswagen vs. Liebmotor; trotzdem bekommt Liebmotor überproportional Prämien

50.000 Stellen

Jobabbau, den VW zusätzlich zu bestehenden 50.000-Stellenabbau bis 2030 plant

4,30 Meter

Länge des VW ID.3; chinesische Käufer bevorzugen Fahrzeuge ab 5 Meter

2.086 bewilligte Anträge

E-Auto-Prämie für Tesla (Platz 1)

1.000 bewilligte Anträge

E-Auto-Prämie für Skoda (Platz 2), etwa Hälfte von Tesla

16.900 Euro

Startpreis Dacia Spring, günstigstes neu zugelassenes Elektroauto in Deutschland

250–300 Kilometer

Typische Reichweite von Elektroautos im 20.000–25.000-Euro-Segment

50 Kilometer

Durchschnittliche tägliche Fahrleistung der meisten Deutschen

6,5 PKZ

Pannenkennziffer (Pannen pro 1.000 Fahrzeuge) für 4 Jahre alte Elektroautos

12,5 PKZ

Pannenkennziffer für gleich alte Verbrenner – fast doppelt so hoch

158 Fahrzeugmodelle von 27 Herstellern

Stichprobe der ADAC-Pannenstudie mit E-Autos über alle Altersklassen

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

VW-Krise: Strukturprobleme in China und Management, nicht E-Mobilität als Ursache · ab 00:00: VWs Krise entsteht durch Marktanteilverluste in China und Managementversagen, nicht durch E-Mobilität. In Europa läuft die E-Auto-Produktion gut.
E-Auto-Prämie: Erste Bilanz zeigt Vorteil für Tesla und ausländische Hersteller · ab 19:56: E-Prämie-Bilanz: Tesla und Importeure wie Liebmotor profitieren überproportional, VW-Marke rutscht auf Platz 8 ab.
Bezahlbare E-Autos 20.000–25.000 Euro und Mythos: E-Autos liegen seltener liegen als Verbrenner · ab 25:12: Endlich günstige E-Autos: Dacia Spring, Liebmotor, BYD unter 23€. E-Autos sind zuverlässiger als Verbrenner – zeigen ADAC und europäische Automobilclubs.

Quellen

StudieADAC-Pannenstudie über 158 Fahrzeugmodelle von 27 Herstellern

StudieANWB-Pannendaten (Automobilclub Niederlande)

StudieAA-Pannendienst Großbritannien

Weitere 2 Quellen anzeigen

StudieBritische Halter-Umfrage mit über 32.000 befragten Elektroauto-Besitzern zur Zuverlässigkeit

RechtAntwort eines grünen Bundestagsabgeordneten vom Umweltministerium zu E-Auto-Prämie-Statistiken

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

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