Eisenmangel ist eine häufige, oft übersehene Ursache für andauernde Erschöpfung und Leistungsabfall bei Läufer:innen und sollte gezielt durch Blutwerte abgeklärt und behandelt werden.
Die Folge erklärt, wie Eisen als zentraler Baustein für Sauerstofftransport und Energieproduktion wirkt und warum Läufer:innen besonders anfällig sind. Sie beschreibt die drei Hauptursachen für Verlust (Aufprall‑Hämolyse, Schweiß, Entzündungsreaktion) sowie die drei Stadien des Mangels bis zur Anämie. Abschließend gibt sie konkrete Diagnostik‑ und Ernährungs‑ sowie Supplementierempfehlungen inklusive Warnhinweisen vor Hochdosierung.
Zahlen & Fakten
2–10 %
Aufnahmequote von pflanzlichem (Nicht‑Häme‑)Eisen im Darm.
15–35 %
Aufnahmequote von tierischem Häme‑Eisen im Darm.
30–50 %
Prävalenz von Eisenmangel bei Läuferinnen mit Menstruation.
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
10–20 %
Geschätzter Leistungsverlust bei ausgeprägter Eisenmangel‑Anämie.
0,5–1 mg
Ungefährer Eisenverlust pro Liter Schweiß beim Schwitzen von Ausdauersportlern.
3–6 Stunden
Dauer, für die entzündliche Reaktionen nach intensiven Einheiten die Eisenaufnahme im Darm blockieren können.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
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