Yildiz Chaka beschreibt in ihrem zweisprachigen Gedichtband ‚Dunkles Siegel‘ Erfahrungen von Gewalt, Verlust und Exil und setzt dem Kurdischen in der Weltliteratur eine Stimme entgegen.
In der Sendung führt Corinne Orlowski ein Gespräch mit der kurdischen Lyrikerin Yildiz Chaka über ihren neuen, zweisprachig erschienenen Gedichtband ‚Dunkles Siegel‘. Chaka schildert ihre Fluchterfahrungen, den Verlust der Heimat und die Bedeutung familiärer und mythologischer Bilder für ihr Schreiben. Sie erläutert außerdem ihr Anliegen, die kurdische Sprache und Literatur sichtbarer zu machen. Das Gespräch entstand in Berlin, im Kulturzentrum Silent Green.
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CCorinne OrlowskiHOST
Corinne Orlowski ist Reporterin/Redakteurin bei Deutschlandfunk Kultur und berichtet in der Sendung ‚Lesart‘ über Literaturthemen; in dieser Folge führt sie durch die Geschichte um Gerti Tetzners wiederentdeckten Roman.
Alle Auftritte von Corinne Orlowski →YYildiz ChakaGAST
Kurdische Lyrikerin, geboren 1978 in Jakab (Südostanatolien). Sie arbeitete als Journalistin für kurdische Medien und hat zahlreiche Gedichtbände, Romane und Theaterstücke veröffentlicht; sie lebt im Exil in Berlin. Ihr Werk thematisiert Exil, Verlust, Gewalt und kurdische Mythologie, geprägt von mündlichen Überlieferungen ihrer Familie.
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