Beugehaft für Lina E. - wie zulässig ist sie?
13. August 2026 · 4 Min.
Beugehaft ist in Deutschland rechtlich zulässig, wird aber selten angewendet und ist juristisch umstritten; gegen eine jüngst bestätigte Maßnahme wird rechtlich vorgegangen.
Beugehaft bedeutet, dass Zeugen ins Gefängnis kommen können, wenn sie ihre Aussage verweigern. Sie dient der Wahrheitsfindung im Strafprozess, ist rechtlich zulässig, aber umstritten, weil sie mit dem Recht, sich nicht selbst zu belasten, kollidieren kann. Das Höchstmaß beträgt sechs Monate; der Bundesgerichtshof bestätigte zuletzt eine entsprechende Maßnahme. Gegen diese Entscheidung soll Verfassungsbeschwerde eingelegt werden.
Zahlen & Fakten
6 Monate
Höchstmaß für die Beugehaft
Ende des 19. Jahrhunderts
Zeitpunkt, seit dem es Beugehaft gibt
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
SSarah BötscherHOST
Sarah Bötscher ist die Reporterin, die in dieser Folge vor Ort in Mitteldeutschland die Stimmung in der CDU erfragt. Sie führt die Interviews, stellt Fragen an lokale CDU-Vertreter und trägt die Berichte und Reaktionen aus der Basis zusammen.
Alle Auftritte von Sarah Bötscher →HHenning RosenauGAST
Professor für Strafprozessrecht an der Uni Halle; erläutert die Bedeutung von Zeugenaussagen für die Wahrheitsfindung im Strafprozess und weist auf Konflikte mit dem Aussageverweigerungsrecht hin.
Alle Auftritte von Henning Rosenau →PPhilipp HillingmeierGAST
Rechtsanwalt für Strafrecht in Leipzig; bewertet Beugehaft in der praktischen Rechtsanwendung als seltenes, kritisches Ultima-Ratio-Instrument und nennt Alternativen sowie die Bedeutung der Verhältnismäßigkeit.
Alle Auftritte von Philipp Hillingmeier →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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