Zuckersteuer: Mehr Süßstoff statt weniger Zucker?
3. Juni 2026 · 3 Min.
Die Bundesregierung plant eine gestaffelte Zuckersteuer auf zuckerhaltige Softdrinks ab 2028; Hersteller könnten als Reaktion vermehrt auf Süßstoffe ausweichen, deren gesundheitliche Wirkung umstritten ist.
Ein Hörer fragt, wer von der geplanten Zuckersteuer betroffen sein wird. Die Regierung plant eine gestaffelte Abgabe auf zuckerhaltige Softdrinks, die rechtlich bei den Herstellern ansetzt und 2028 in Kraft treten soll. Erfahrungen aus Großbritannien zeigen, dass viele Hersteller den Zuckergehalt senkten und stattdessen Süßstoffe einsetzten, sodass Preise kaum stiegen. In der Folge wird diskutiert, ob auch süßstoffhaltige Getränke besteuert werden sollten, weil Süßstoffe die Süßpräferenz fördern können und gesundheitliche Fragen offenbleiben.
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