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Die größte Gefahr für unseren Wohlstand. Mit Sander Tordoir

24. Juli 2026 · 45 Min.

Sander Tordoi warnt, dass Chinas massive Subventionen, Überkapazitäten und Exportoffensive Deutschland ins Epizentrum eines "China‑Schock 2.0" stellen und Hunderttausende Industriearbeitsplätze sowie strategische Produktionskapazitäten gefährden könnten.

Im Gespräch mit Paul Ronzheimer erklärt Sander Tordoi, warum der neue China‑Schock anders ist als der erste: Er trifft Deutschlands Kernbranchen (Auto, Maschinenbau, Chemie) direkt. Ursachen seien schwache Binnennachfrage, hohe staatliche Subventionen und eine unterbewertete Währung. Tordoi schildert die ökonomischen Risiken für Arbeitsplätze und Sicherheit und skizziert mögliche europäische Gegenmaßnahmen wie Ausgleichszölle, Buy‑European‑Regeln und Subventionen für Lieferketten.

Zahlen & Fakten

800 Milliarden USD pro Jahr

Jährliche Industriesubventionen und staatliche Kredite in China (Angabe zur Größenordnung staatlicher Unterstützung)

bis zu 30 %

Geschätzte Unterbewertung des Renminbi laut Tordoi (Wettbewerbsvorteil für Exporte)

55 Millionen Fahrzeuge pro Jahr

Theoretische Produktionskapazität Chinas in der Autoindustrie

Weitere 13 Zahlen & Fakten anzeigen

12 Millionen Fahrzeuge pro Jahr

Chinas Autoexporte (ca. 1 Million Fahrzeuge pro Monat)

unter 0,5 Millionen Fahrzeuge pro Jahr

Chinas Autoimporte (sehr gering im Verhältnis zu Exporten)

2 Millionen Fahrzeuge pro Jahr

Jährliche Autoimporte Deutschlands (als Vergleich)

40 %

Wachstum von Chinas Exportvolumina weltweit in den letzten Jahren

0 %

Stagnation bei Chinas Importvolumina (nahe Nullwachstum)

3 % des BIP

Anteil deutscher Wirtschaftsleistung, der 2021 auf Exporte nach China entfiel

1 % des BIP

Ungefährer Verlust an deutscher Wirtschaftsleistung durch nachlassende Exporte nach China (in wenigen Jahren)

20–30 Milliarden Euro pro Jahr

Geschätzte aktuelle jährliche Exportverluste Deutschlands durch Rückgang der China‑Exporte

29 Millionen

Schätzung der EU‑Kommission: Anzahl potentiell bedrohten Arbeitsplätze in der EU durch chinesische Überproduktion

60 %

OECD‑Schätzung: Anteil des Aufstiegs von Chinas Marktanteil in den letzten 20 Jahren, der durch Subventionen erklärt werden kann

0,3 % pro Jahr

Goldman Sachs‑Berechnung: mögliche jährliche Wirtschaftsverluste Deutschlands bis Ende des Jahrzehnts durch den China‑Schock

10.000–15.000 Arbeitsplätze pro Monat

Aktuelle monatliche Industrie‑Jobverluste in Deutschland (laut Tordoi)

400.000

Vom Institut der deutschen Wirtschaft geschätzte Anzahl verlorener Industriearbeitsplätze in Deutschland seit 2019 (durch China‑Effekte)

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Begriff und Entstehung: China‑Schock 1.0 vs. 2.0 · ab 02:06
Warum Deutschland im Epizentrum steht · ab 12:47
Folgen und politische Antworten (Jobs, Schutzmaßnahmen, EU‑Koordination) · ab 31:06

Quellen

StudieChina‑Schock 2.0, die Kosten der deutschen Selbstgefälligkeit (Papier von Sander Tordoi und Brad Setzer)

StudieOECD‑Schätzung, dass rund 60 % von Chinas Marktanteilsgewinnen der letzten 20 Jahre durch Subventionen getrieben wurden

StudieInstitut der deutschen Wirtschaft‑Schätzung: ca. 400.000 verlorene Industriearbeitsplätze in Deutschland seit 2019 durch China‑Effekte

Weitere 1 Quelle anzeigen

StudieEU‑Kommissionsschätzung: bis zu 29 Millionen Arbeitsplätze in der EU könnten durch chinesische Überproduktion bedroht sein

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

S
Sander TordoiGAST

Chefökonom der Denkfabrik Center for European Reform und Co‑Autor des Papiers "China‑Schock 2.0"; erläutert im Podcast ökonomische Ursachen, Folgen und politische Gegenmaßnahmen gegenüber Chinas Industriepolitik.

Alle Auftritte von Sander Tordoi

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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