
China-Experte Jörg Wuttke: Polestar und das Ende des globalen Autos
24. Juli 2026 · 50 Min.
China-Experte Jörg Mutli warnt, dass der Macht- und Technologiekonflikt zwischen USA und China – sichtbar am Polestar-Fall und der US-Connected Vehicle Rule – das Ende des globalen Autos und erhebliche Probleme für die europäische Autoindustrie bedeuten kann.
Im Gespräch mit den Hosts Luca Leicht und Patrick erklärt Jörg Mutli, warum Sicherheitsbedenken und geopolitische Rivalität (vor allem zwischen USA und China) bereits Hersteller wie Polestar treffen. Er skizziert Chinas rasanten Aufstieg als Produktions- und Innovationsstandort sowie die Folgen für globale Lieferketten. Abschließend fordert er eine aktivere europäische Industriepolitik, bessere Resilienz, Investitionen in Schlüsseltechnologien und eine stärkere Wagniskapitalkultur.
Zahlen & Fakten
23.000 $
genannte Rabatthöhe, mit der Polestar-Autos in den USA angeboten wurden
25.000 $
genannte Rabatthöhe, mit der Polestar-Autos in den USA angeboten wurden
33 %
Anteil Chinas an allen hergestellten Produkten weltweit (als 'ein Drittel' genannt)
Weitere 8 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
über 50 Millionen
genannte Produktionskapazität Chinas für Autos (theoretisch möglich)
23 Millionen
genannte Verkaufszahl im chinesischen Binnenmarkt (jährliche Verkäufe)
1,4 Milliarden
genannte Bevölkerungsgröße Chinas
30.000
ungefähr genannte Anzahl von Polestar-Autos, die in den USA verkauft wurden
130
genannte Anzahl von Automobilmarken in China
10.000
genannte Zahl verlorener Jobs pro Monat im deutschen verarbeitenden Gewerbe
100.000
von VW in Aussicht gestellte mögliche Stellenkürzung
15.000
genannte Anzahl Millionäre, die jährlich China verlassen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtUS-Connected Vehicle Rule
• RechtUS-Cloud-Act
• StudieDraghi-Report
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
LLuca LeichtHOST
Moderator des Moove-Podcasts; stellt die Folge vor, erwähnt seine Rückkehr aus der Elternzeit und führt die Gespräche mit dem Gast.
Alle Auftritte von Luca Leicht →JJörg MutliGAST
Selbstbezeichneter 'China-Fossil': Besuchte China erstmals 1982, studierte Chinesisch in Taiwan und arbeitete rund 35 Jahre in China für Unternehmen wie ABB und BASF. Gründete 1999 die Deutsche Handelskammer und 2000 die Europäische Handelskammer in China und leitete beide Organisationen; lebt seit zwei Jahren in Washington und arbeitet für eine geopolitische Beratungsfirma, die ursprünglich von Madeleine Albright gegründet wurde.
Alle Auftritte von Jörg Mutli →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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