Pausen und scheinbare Langeweile sind keine verschwendete Zeit: Das Gehirn konsolidiert Gelerntes und fördert Kreativität gerade in Ruhephasen.
Marc Zimmer spricht mit Anna von Hopfgarten über neuere Befunde der Hirnforschung, die zeigen, dass unser Gehirn in Pausen aktiv Informationen verarbeitet. Sie erläutert ein Experiment mit kurzen Übungs‑ und Pausenintervallen, das sogenannte Replay‑Phänomene zeigte, und erklärt, wie das Default‑Mode‑Network sowie Spaziergänge in der Natur zur Erholung und Ideenfindung beitragen können.
Zahlen & Fakten
20-fache
Die im Experiment beobachtete Wiedergabe (Replay) der Aktivitätsabfolge in den Pausen lief etwa 20‑mal schneller ab als während der Übung.
10 Sekunden
Im beschriebenen Experiment übten Versuchspersonen jeweils rund zehn Sekunden eine Fingersequenz, dann folgte eine kurze Pause.
knapp 30 Jahren
Das Default Mode Network wurde vor knapp 30 Jahren zufällig bei FMRT‑Untersuchungen entdeckt.
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelArtikel von Frank Lührweg in Spektrum der Wissenschaft (zum Thema Pausen, Lernen und Gehirn)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
MMarc ZimmerHOST
Marc Zimmer ist Journalist und Host des Spektrum‑Podcast bei Detektor FM. In der Episode eröffnet und moderiert er die Jubiläumsfolge, führt durch die Themen und befragt die Spektrum‑Redakteurinnen und -Redakteure zu fünf verbreiteten Wissenschaftsmythen.
Alle Auftritte von Marc Zimmer →AAnna von HopfgartenGAST
Anna von Hopfgarten leitet bei Spektrum der Wissenschaft die Redaktion Life Sciences. In der Episode erläutert sie Experimente zur Lernkonsolidierung in Pausen, das Replay‑Phänomen, das Default Mode Network sowie die Rolle von Natur, Langeweile und bildschirmfreien Pausen für Erholung und Kreativität.
Alle Auftritte von Anna von Hopfgarten →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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