Eine systematische, patientenzentrierte Nachsorge mit individuellen Survivorship‑Programmen, Bewegung und psychosozialer Betreuung verbessert die Lebensqualität von Krebsüberlebenden und kann Rückfälle reduzieren.
Die Folge beleuchtet, dass immer mehr Menschen Krebs überleben, aber viele unter langanhaltenden körperlichen und psychischen Folgen leiden. Es fehlt häufig an einer vernetzten, umfassenden Nachsorge; spezialisierte Survivorship‑Programme wie an der Charité zeigen jedoch messbare Verbesserungen. Bewegung wirkt gegen Fatigue, unterstützt den Stoffwechsel und kann Rezidive senken. Abschließend fordern Betroffene, Fachleute und Forschende eine breitere, finanzierte Versorgung.
Zahlen & Fakten
51 %
Anteil der Patientinnen in der Interventionsgruppe mit klinisch verbesserter Lebensqualität nach einem Jahr
80 % vs. 73 %
Fünfjahresüberlebensraten in einer kanadischen Studie: mit strukturiertem Bewegungsprogramm 80 %, ohne Programm 73 %
1.800
Anzahl der Frauen, die Hannah Wopen nach einer gynäkologischen Krebserkrankung befragt hat
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4 von 5
Anteil krebskranker Kinder, die heute geheilt werden können
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