Der Einstieg privater Anbieter wie Italo droht den Fernverkehr in Deutschland auf wenige Metropolen zu konzentrieren; die Grünen schlagen deshalb ein staatliches Planungsunternehmen und Ausgleichsmaßnahmen vor, um die Anschlussfähigkeit mittelgroßer Städte zu sichern.
Die Folge thematisiert die Sorge der Eisenbahngewerkschaft EVG, dass durch den Markteintritt von Italo ab 2028 die Deutsche Bahn im lukrativen Metropolenverkehr Marktanteile verlieren und dadurch weniger Geld für Verbindungen in die Fläche verbleiben könnte. Jonas Schulze-Pals erläutert den Gesetzentwurf der Grünen, der ein staatliches Planungsunternehmen vorsieht, um Strecken zu planen, die Schienenmaut zu senken und notfalls Verkehre auszuschreiben. Zudem ordnet Andrea Böhm US‑Abschiebungen nach Westafrika ein, etwa die Aufnahme von 20 Personen durch Liberia, und diskutiert die politischen Motive solcher Drittstaatenabkommen.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MMatthias PeerHOST
Matthias Peer ist Journalist, Co‑Moderator und Produzent bei ZEIT ONLINE. In dieser Folge spricht er die Kurznachrichten, begleitet das Gespräch über den AfD‑Parteitag und führt durch Teile der Einordnung.
Alle Auftritte von Matthias Peer →JJonas Schulze-PalsGAST
Jonas Schulze‑Pals ist Redakteur der ZEIT mit Schwerpunkt Mobilitätsthemen; in der Sendung erläutert er die Folgen des Italo‑Einstiegs für den deutschen Fernverkehr und den Gesetzentwurf der Grünen.
Alle Auftritte von Jonas Schulze-Pals →AAndrea BöhmGAST
Andrea Böhm ist Politikredakteurin, die die Lage im Sudan seit Jahren beobachtet. In der Folge beschreibt sie die militärische Lage und humanitäre Krise in und um El Obeid sowie die Gefahren für die Zivilbevölkerung.
Alle Auftritte von Andrea Böhm →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.