Johannes Binder sieht in Rüstungsinvestitionen ein mögliches Mittel, Wirtschaft, Innovation und Beschäftigung zu stärken; Elke Schwarz betont hingegen, dass deren wachstumsfördernde Wirkung begrenzt und unsicher ist.
Die Folge stellt zwei konträre Einschätzungen gegenüber: Johannes Binder (Kiel‑Institut für Weltwirtschaft) argumentiert, Verteidigungsausgaben könnten gerade bei freien zivilen Kapazitäten Wirtschaft, Beschäftigung und technologische Spillover fördern. Er verweist auf Potenzial bei Investitionen in neue Technologien (z. B. autonome Systeme, KI, Drohnen). Elke Schwarz (Queen Mary University London) hält das Wachstumspotenzial von Rüstungsausgaben für begrenzt, verweist auf Studien, die zivile Infrastrukturinvestitionen als wirkungsvoller zeigen, und sieht Spillover‑Effekte heute nicht mehr automatisch gewährleistet.
Zahlen & Fakten
5 % bis 2029
Ziel in den Shownotes: Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent der Wirtschaftsleistung bis 2029.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJohannes BinderGAST
Forscht am Kiel‑Institut für Weltwirtschaft zur Ökonomie der Verteidigung; liefert ökonomische Einschätzungen zu Effekten von Verteidigungsausgaben auf Wachstum, Beschaffung und Innovation.
Alle Auftritte von Johannes Binder →EElke SchwarzGAST
Elke Schwarz von der Queen Mary University London weist in der Folge auf die begrenzten und unsicheren Wachstumswirkungen von Rüstungsinvestitionen hin. Sie verweist auf Studien, die zivile Infrastrukturinvestitionen als wachstums‑ und beschäftigungswirksamer darstellen, und kritisiert die Annahme automatischer Spillover.
Alle Auftritte von Elke Schwarz →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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