Wenn dein Schmerz dich anlügt: Wie dein Gehirn Schmerz erfindet
22. Juli 2026 · 30 Min.
Schmerz ist ein vom Gehirn erzeugter, lernbarer Output — er kann ein fehlprogrammiertes Warnsignal sein, das sich durch gezielte Umprogrammierung und multisensorische Interventionen abschwächen lässt.
Cordelia erklärt anhand einer eindrucksvollen Patientengeschichte, dass Schmerz nicht immer ein Beweis für anhaltenden Gewebeschaden ist, sondern häufig im Gehirn entsteht. Sie legt neurobiologische Mechanismen wie die Rolle des Thalamus, zentrale Sensibilisierung und Neuroplastizität dar und zeigt, wie Schmerz von Körper- in emotionale Areale wandern kann. Abschließend beschreibt sie praktische Ansätze (z. B. Spiegeltherapie, multisensorische Reize, gezielte Bewegungs‑Übungen) zur Umprogrammierung des Schmerzgedächtnisses und betont, dass Schmerz real ist, aber manchmal falsche Gefahr signalisiert.
Zahlen & Fakten
20 %
Anteil der Patienten, bei denen Rückenschmerzen chronisch werden können (‚bis zu 20 Prozent‘)
1 von 3
Anteil Erwachsener in Deutschland, die nicht gut schlafen (im Einleitungs-Teaser erwähnt)
3 Jahre
Zeit seit dem Verlust der Hand bei dem geschilderten Patienten
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
9 Jahre
Dauer, die Cordelia als Präsidentin der IGOS erwähnt (‚in diesen neun Jahren an der Spitze‘)
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieLangzeitstudie der Northwestern University
• StudieArbeiten von Professor Lorimer Mosley (in der Folge als Beispiel wissenschaftlicher Befunde genannt)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
Ähnliche Folgen

Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen · 21. Juli 2026
Wie wir unser Gehirn vor Überlastung schützen können
Mentale Erschöpfung ist keine Willensschwäche, sondern eine biologische Folge von unzureichender Energieversorgung, chronischem Stress und mangelnder Regeneration des Gehirns.
Hotel Matze · 22. Juli 2026
Psychiater Dr. Michael Bohne - Wie können wir innere Blockaden lösen?
Viele innere Blockaden lassen sich über Körperwahrnehmung, gezielte Regulationstechniken (z. B. Klopfen/PEP) und die Stärkung von Selbstwert und Zuversicht reduzieren.
HRM-Podcast · 23. Juli 2026
Erfolgreich als hochsensible Scanner Persönlichkeit: # 239 - Das chronische Gefühl des Andersseins und wie es beruflich wirkt
Dein chronisches Gefühl, anders zu sein, ist keine Schwäche, sondern kann zur beruflichen Stärke werden, wenn du Räume findest oder schaffst, in denen deine Hochsensibilität und Vielseitigkeit geschätzt werden.
So bin ich eben · 21. Juli 2026
Innere Stimme: Wie Sprache Realität beeinflusst
Unsere innere Sprache interpretiert Realität und steuert Aufmerksamkeit, Emotionen und Verhalten – kleine sprachliche Verschiebungen können deshalb das Erleben und Beziehungen nachhaltig verändern.
Forschung aktuell – Deutschlandfunk · 22. Juli 2026
Hirnforschung: Wie Erkrankungen das Gehirnalter beeinflussen
Eine neue Brain‑Age-Gehirnuhr auf Basis von Hirnscans zeigt, dass Erkrankungen wie Alzheimer, schwere Alkoholabhängigkeit, Schizophrenie und Depressionen mit einem beschleunigten Gehirnalter einhergehen, während ADHS und Autismus keine solche Beschleunigung zeigen.