Gesundheit kannst du lernen
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Wenn dein Schmerz dich anlügt: Wie dein Gehirn Schmerz erfindet

22. Juli 2026 · 30 Min.

Schmerz ist ein vom Gehirn erzeugter, lernbarer Output — er kann ein fehlprogrammiertes Warnsignal sein, das sich durch gezielte Umprogrammierung und multisensorische Interventionen abschwächen lässt.

Cordelia erklärt anhand einer eindrucksvollen Patientengeschichte, dass Schmerz nicht immer ein Beweis für anhaltenden Gewebeschaden ist, sondern häufig im Gehirn entsteht. Sie legt neurobiologische Mechanismen wie die Rolle des Thalamus, zentrale Sensibilisierung und Neuroplastizität dar und zeigt, wie Schmerz von Körper- in emotionale Areale wandern kann. Abschließend beschreibt sie praktische Ansätze (z. B. Spiegeltherapie, multisensorische Reize, gezielte Bewegungs‑Übungen) zur Umprogrammierung des Schmerzgedächtnisses und betont, dass Schmerz real ist, aber manchmal falsche Gefahr signalisiert.

Zahlen & Fakten

20 %

Anteil der Patienten, bei denen Rückenschmerzen chronisch werden können (‚bis zu 20 Prozent‘)

1 von 3

Anteil Erwachsener in Deutschland, die nicht gut schlafen (im Einleitungs-Teaser erwähnt)

3 Jahre

Zeit seit dem Verlust der Hand bei dem geschilderten Patienten

Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigen

9 Jahre

Dauer, die Cordelia als Präsidentin der IGOS erwähnt (‚in diesen neun Jahren an der Spitze‘)

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Patientengeschichte und zentrale These · ab 02:47: Fallbeispiel einer amputierten Hand zeigt: Schmerz kann stärker im Gehirn verwurzelt sein als in tatsächlichem Gewebeschaden.
Neurobiologische Mechanismen: Thalamus, Sensibilisierung und Neuroplastizität · ab 07:56: Erklärung von Thalamus‑Funktion, zentraler Sensibilisierung und Neuroplastizität als Ursache für fehlangepasste Schmerzwahrnehmung.
Therapeutische Ansätze und praktische Übungen zur Umprogrammierung · ab 22:16: Spiegeltherapie, multisensorische Reize und strukturierte Bewegungsübungen als Wege, das Schmerzgedächtnis umzuprogrammieren.

Quellen

StudieLangzeitstudie der Northwestern University

StudieArbeiten von Professor Lorimer Mosley (in der Folge als Beispiel wissenschaftlicher Befunde genannt)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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