Hörsaal – Deutschlandfunk Nova
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Psychedelika - Können LSD, MDMA oder Cannabis psychisch Kranken helfen?

23. Juli 2026 · 46 Min.

Stefan Röpke erklärt, dass Substanzen wie Ketamin, MDMA, Psilocybin, DMT, LSD und THC in Studien vielversprechende Effekte bei verschiedenen psychischen Erkrankungen zeigen, aber Verblindungsprobleme und ein großer Placeboanteil die Aussagekraft einschränken und weitere methodisch strengere Forschung nötig machen.

Stefan Röpke gibt einen historischen Überblick zu psychoaktiven Substanzen und erläutert aktuelle klinische Studien zu Ketamin, MDMA, Psilocybin, DMT, LSD und THC. Er beschreibt verschiedene Studiendesigns (Hochdosis‑Therapie, medikamentengestützte Psychotherapie, Lernverstärker) und betont Probleme der Verblindung sowie starke Placeboeffekte. Schlussfolgerung: Es gibt Hinweise auf Wirksamkeit, doch der tatsächliche Substanz‑Nutzen ist noch unsicher und bedarf weiterer Forschung.

Themen & Erkenntnisse

Historischer und kultureller Kontext psychoaktiver Substanzen · ab 02:30
Methodik, Studiendesigns und Placebo‑Problematik
Evidenz zu einzelnen Substanzen und Fazit

Wer spricht

N
Nina BusbartelsHOST

Moderation der Folge: Nina Busbartels führt durch das Hörsaal‑Format, eröffnet und schließt die Episode, leitet zum Vortrag über und kündigt weiterführende Hinweise in den Shownotes an.

Alle Auftritte von Nina Busbartels →
S
Stefan RöpkeGAST

Psychiater und Ärztlicher Direktor der Oberberg Kliniken Berlin‑Brandenburg; Traumaforscher an der Charité Berlin. In der Ringvorlesung der Freien Universität Berlin (Vortrag am 28.05.2026) gibt er einen Überblick über historische Hintergründe, Studiendesigns und aktuelle klinische Befunde zu Psychedelika, Ketamin und Cannabinoiden.

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