Lagebericht – der Immobilienpodcast
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#273 Bezahlbarer Wohnraum: Was Arbeitgeber tun können

29. Juli 2026 · 28 Min.

Katharina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach: Arbeitgeber, Genossenschaften und öffentliche Träger können gemeinsam bezahlbaren Wohnraum für Studierende und Auszubildende schaffen—statt teurer Gehaltszuschüsse sind gezielte Immobilienprojekte wirksamer.

Katharina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach diskutieren am Beispiel Heidelberg (Bahnstadt) und einem kommunalen Azubiwohnheim in Berlin, wie akut knapper bezahlbarer Wohnraum für Studierende und Azubis wird. Sie vergleichen private, teure Studentenunterkünfte mit günstigen kommunalen Modellen und erörtern, wie Arbeitgeber durch gemeinschaftliche Investitionen, Genossenschaften oder Kooperationen mit öffentlichen Trägern bezahlbare Plätze schaffen können. Steuerliche Fragen (geldwerter Vorteil) und praktische Finanzierungs-, Bau- und Betriebsmodelle werden besprochen.

Zahlen & Fakten

950 €

Angemeldete Monatsmiete für eine einzelne Wohneinheit (Studentenwohnheim, Heidelberg)

52 € pro m²

Rechnerischer Quadratmeterpreis für die 18‑m²‑Einheit (950 € / 18 m²)

340 €

Warmmiete pro Zimmer im Berliner Azubiwohnheim (inkl. Nebenkosten)

Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigen

70 %

Anteil der Plätze, der per Los vergeben wurde

30 %

Anteil der Plätze, der an besonders Bedürftige vergeben wurde

18 m²

Größe der angebotenen Wohneinheit im geplanten Studentenwohnheim

150

Rund 150 Einheiten im beschriebenen kommunalen Azubiwohnheim in Berlin

10‑mal

Ungefähres Verhältnis von Interessenten zu verfügbaren Plätzen beim Berliner Projekt

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Privates Studentenwohnheim in Heidelberg (Bahnstadt) und Preisproblematik · ab 04:20: Privates Studentenwohnheim in der Bahnstadt kostet 950 € für 18 m² (≈52 €/m²) und steht exemplarisch für zunehmende Unbezahlbarkeit.
Kommunales Azubiwohnheim in Berlin als Gegenmodell · ab 09:12: Ein kommunales Berliner Azubiwohnheim (≈150 Einheiten, 340 € warm) demonstriert eine realistische, günstige Alternative.
Rolle der Arbeitgeber, Genossenschaften und Finanzierungsansätze · ab 11:26: Diskussion von Genossenschaften, Arbeitgeberbeteiligung und Finanzierungsmodellen als nachhaltige Alternative zu Gehaltszuschüssen.

Wer spricht

K
Katharina IvankovicHOST

Katharina Ivankovic ist Host des Podcasts 'Lagebericht – der Immobilienpodcast'. In der Episode moderiert und analysiert sie Kreditfonds, erklärt Anlagepflichten von Krankenkassen und diskutiert strukturelle Risiken wie Nachrangigkeit, Illiquidität und Bewertungsketten. Sie ordnet aktuelle Fälle wie den Verius‑Fonds sowie regulatorische Implikationen für Beitragszahler ein.

Alle Auftritte von Katharina Ivankovic
D
Dr. Peter HettenbachHOST

Dr. Peter Hettenbach ist Co‑Host der Folge und trägt Rechercheergebnisse bei: er erläutert Beispiele aus Heidelberg und Berlin, analysiert Finanzierungs- und Rechtsfragen (z. B. geldwerter Vorteil) und diskutiert Genossenschafts‑ und Arbeitgebermodelle zur Schaffung bezahlbarer Ausbildungswohnungen.

Alle Auftritte von Dr. Peter Hettenbach

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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