Buchkritik - "A Therapeutic Journey" von Alain de Botton
8. Juli 2026 · 5 Min.
Andrea Gerk bewertet das besprochene Buch ambivalent: starke kunstbezogene Essays, aber problematische Vereinfachungen bei der Behandlung psychischer Erkrankungen.
Andrea Gerk bespricht ein neues, aus kurzen Essays bestehendes Buch über Resilienz und die Rolle von Kunst und Kreativität in schweren Zeiten. Sie erläutert Aufbau und Hauptthemen (u.a. Herausforderungen, Kunst, Hoffnung) und hebt die aufmerksamkeitsbildenden, kunstbezogenen Texte im hinteren Teil des Buches hervor. Gleichzeitig kritisiert sie den Einstieg, der psychische Erkrankungen mit vereinfachenden Ratschlägen und Plattitüden begegnet. Gerk warnt davor, ernsthafte Krisen mit solchen populären Lebenshilferatgebern zu verharmlosen und empfiehlt stattdessen professionelle Hilfe oder klassische Lebenskunsttexte.
Zahlen & Fakten
25 €
Preis des besprochenen Buches.
1493
Jahresangabe zu einer Dürer-Zeichnung, die als Beispiel im Text beschrieben wird.
6
Anzahl der Kissen in der beschriebenen Dürer-Zeichnung (»sechs Kissen«).
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
12. Jahrhundert
Zeitangabe zu einem japanischen Beispiel, das im Buch zitiert wird.
400 Seiten
Umfang des besprochenen Buches.
2008
Gründungsjahr der School of Life.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchA Therapeutic Journey: von der Kunst, schwere Zeiten zu bewältigen. Übersetzt von Karin Witwin und Sabine Lengsfeld. Erschienen bei Rowold Polaris.
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
AAndrea GerkGAST
Andrea Gerk ist Journalistin bei Deutschlandfunk Kultur und berichtet für das Literaturmagazin „Lesart“. In diesem Beitrag berichtet sie vor Ort aus dem Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien über die Sonderausstellung, den Erwerb des Nachlasses und die interaktive Thomas‑Bernhard‑Installation.
Alle Auftritte von Andrea Gerk →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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