Die Sparkasse Bremen hat Mitarbeitenden-Netzwerke (u. a. ein Mütternetzwerk) etabliert, die mit Legitimation, freigegebener Arbeitszeit und konkreten Pilotmaßnahmen Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Sorgeverpflichtungen nachhaltig verbessern sollen.
Auf Basis einer internen Befragung startete die Sparkasse Bremen mehrere Netzwerke (Mütter-, Väter- und Pflegenetzwerk), um Vereinbarkeit strategisch zu verankern. Die Netzwerke arbeiten in Kerngruppen, formulierten Leitbilder und Ziele und setzen konkrete Maßnahmen um – etwa flexible Regelungen für mobiles Arbeiten, regelmäßige Stammtische und Speed‑Dating‑Formate. Entscheidend für den Erfolg sind Legitimation durch das Unternehmen, freigegebene Arbeitszeit für Netzwerkarbeit und ein langfristiger Kulturwandel, so zentrale Beteiligte wie Johannes Bertzbach und Heike Behrens.
Zahlen & Fakten
53%
Anteil der Befragten, die angaben, Eltern zu sein
21%
Anteil der Befragten, die angaben, Angehörige zu pflegen
92%
Anteil der Befragten, die sagen, KollegInnen würden Rücksicht nehmen
Weitere 9 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
10%
Anteil der Befragten, die die Unterstützung des Unternehmens als schlecht bewerten
1.000 €
Jährliches Budget, das den Netzwerken für externe ReferentInnen zur Verfügung steht
96%
Anteil der Pilot‑Teilnehmenden, die nach dem Sommertest eine Fortsetzung des Modells wünschten
1.289
Anzahl der Mitarbeitenden bei der Sparkasse Bremen
586
Teilnehmende an der internen Befragung (Dezember 2023)
2
Maximal zugelassene Tage für mobiles Arbeiten pro Woche laut Betriebsvereinbarung
8–12
Größe der Kerngruppen, die jedes Netzwerk organisieren
100
Ungefähr Teilnehmende bei der unternehmensweiten Vorstellung der Netzwerke (Januar 2025)
25
Stundenumfang vieler im Mütternetzwerk arbeitender Personen (häufig 25 Stunden/Woche)
Rubriken
Unternehmen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
PPaul FenskyHOST
Paul Fensky ist Redakteur bei Neue Narrative und der Sprecher/Autor dieses Beitrags; er führt durch die Folge, stellt Fälle vor und fasst Empfehlungen zusammen.
Alle Auftritte von Paul Fensky →MMelanie MichalskyGAST
Melanie Michalsky arbeitet in der Verwaltung der (in der Folge genannten) Schwarkasse Bremen; sie berichtet von persönlichen Erfahrungen mit Vereinbarkeit, Beispielen für neugierige Kommentare und dem Bedürfnis nach flexibleren Arbeitszeiten.
Alle Auftritte von Melanie Michalsky →JJohannes BertzbachGAST
Johannes Bertzbach ist Personalentwickler bei der Sparkasse Bremen und begleitete die Umfrage sowie den Prozess zur Einrichtung der Netzwerke; er erläutert Umfrageergebnisse, Pilotversuche und die organisatorische Umsetzung.
Alle Auftritte von Johannes Bertzbach →HHeike BehrensGAST
Heike Behrens ist Sprecherin des Mütternetzwerks; sie war Teil der Kerngruppe, mitverantwortlich für Leitbild, Veranstaltungen und Sichtbarkeitsmaßnahmen und betont die Notwendigkeit von Legitimation und freier Arbeitszeit für Netzwerkarbeit.
Alle Auftritte von Heike Behrens →HHolger LübckeGAST
Holger Lübcke ist als Vermögensberater im Unternehmen genannt; er erläutert Unterschiede zwischen klassischer Hierarchie und Netzwerkorganisation und spricht über Zugänglichkeit und Wahrnehmungen im Arbeitsalltag.
Alle Auftritte von Holger Lübcke →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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