Selbstsabotage ist kein bewusster Akt der Selbstzerstörung, sondern ein Schutzmechanismus – meist unbewusst – mit dem wir unser Selbstwertgefühl vor Versagen, Kritik oder den Konsequenzen von Erfolg bewahren wollen.
In dieser Folge erörtern Franca Cerutti und Christian Weiß das Phänomen der Selbstsabotage als paradoxes Verhalten, bei dem Menschen bewusst oder unbewusst ihre eigenen Ziele hintertreiben. Sie zeigen anhand von Beispielen, dass dahinter meist Schutzlogiken stecken: Angst vor Scheitern, Angst vor Erfolg, innere Wertkonflikte oder Reaktanz gegenüber Fremdbestimmung. Die Hosts betonen, dass es für die Überwindung dieser Muster hilfreich ist, die Verbindung zum Zukunfts-Ich zu stärken und bewusst zu hinterfragen, welche Kosten diese Schutzmechanismen langfristig mit sich bringen.
Zahlen & Fakten
90 %
Anteil von Personen, die Franca kennt, die fertige Manuskripte für Romane oder Sachbücher in der Schublade liegen haben, diese aber nicht fertigstellen oder an Verlage schicken
70er Jahre
Zeitraum, in dem die leistungsmindernde-Pille-Studie durchgeführt wurde, die Selbstsabotage-Verhalten bei Probanden zeigte
2018
Jahr, in dem Forschungsgruppe an Rhein-Ruhr-Universität mittels MRT zeigte, dass sorgenvollere Menschen eine größere Amygdala haben und mehr dazu neigen, sich selbst zu sabotieren
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieMRT-Studie Rhein-Ruhr-Universität 2018 – Amygdala-Größe und Selbstsabotage-Tendenz bei ängstlichen Menschen
• PodcastPsychologie to go – Folge zu Prokrastination
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
CChristian WeißHOST
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Co-Host des Podcasts »Psychologie to go!«. Er erklärt psychologische und neurobiologische Konzepte praxisnah, gibt konkrete medizinische Perspektiven auf psychische Erkrankungen und berichtet von Patientenerfahrungen sowie neuesten medizinischen Erkenntnissen.
Alle Auftritte von Christian Weiß →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.