Warenhäuser revolutionierten das städtische Einkaufen mit breitem Angebot und neuer Architektur, verloren aber durch Enteignung, strukturellen Wandel und neue Vertriebsformen an Bedeutung.
Die Folge erzählt die Geschichte des Warenhauses anhand des Beispiels Schocken: Entstehung, architektonische Innovationen und ein effizientes Geschäftsmodell prägten den Erfolg. Danach behandelt die Episode die Verfolgung jüdischer Eigentümer im Nationalsozialismus, Arisierung und die Folgen für Besitzverhältnisse. Abschließend wird die Nachkriegsentwicklung, der wirtschaftliche Aufstieg, spätere Absatzrückgänge durch neue Handelsformen und das Schicksal des Nürnberger Gebäudes bis zur Schließung und zum Abriss skizziert.
Zahlen & Fakten
knapp über 10 %
Marktanteil der Warenhäuser im Westen bis Ende der 1960er Jahre.
11. Oktober 1926
Eröffnungsdatum des Schocken-Warenhauses in Nürnberg.
30. Januar 1933
Datum der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler, Beginn verschärfter Verfolgung.
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
1. April 1933
Aufruf zum Boykott jüdischer Geschäfte durch das NS-Regime.
2012
Jahr, in dem die Nürnberger Filiale endgültig geschlossen wurde.
2019
Jahr, in dem ein niederländischer Bauunternehmer das leerstehende Gebäude kaufte.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAnja BühlingHOST
Korrespondentin in Nürnberg; berichtet über den tödlichen Angriff in einer Spielothek und die Ermittlungen vor Ort.
Alle Auftritte von Anja Bühling →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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