
„It Will Be Dirty Until 2030“ – Worst-Case-Szenario für die Bau- und Immobilienbranche bis 2030
3. Juli 2026 · 8 Min.
Ohne umfassende Reformen, Innovationen und ausreichende Investitionen droht der Bau- und Immobiliensektor bis 2030 ein strukturelles Worst‑Case‑Szenario mit Verfall, Wohnungsknappheit und Marktverkleinerung.
In der Folge zeichnet Thomas ein nüchternes Worst‑Case‑Bild bis 2030: anhaltend niedrige Investitionen, wachsender Sanierungsstau in öffentlichen Gebäuden, stagnierende Fertigstellungszahlen und steigende Baukosten führen zu Wohnraummangel, sozialen Spannungen und einem Schrumpfen des Mittelstands. Kapital zieht sich zurück, ESG‑Auflagen und Finanzierungsprobleme machen Teile des Bestands unfinanzierbar. Gleichzeitig droht technologischer Rückstand; nur punktuelle Chancen durch Digitalisierung und pragmatischere Regulierung könnten das Szenario abmildern.
Zahlen & Fakten
2030
Zieljahr des skizzierten Worst‑Case‑Szenarios
unter 200.000
Jährliche Fertigstellungszahlen von Wohnungen (Einheiten pro Jahr), deren Verharren auf diesem Niveau problematisch ist
2026 bis 2030
Zeitraum, in dem besonders negative Effekte (verlorene Studierendenkohorte, Marktrückgang) erwartet werden
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2021
Jahr der Prägung des Begriffs in einer früheren Diskussion
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