Wenn Omas Häuschen die Pflege finanzieren soll
1. Juni 2026 · 4 Min.
Die Debatte dreht sich darum, ob und wie private Vermögen – insbesondere Immobilien – stärker zur Finanzierung von Pflegekosten herangezogen werden sollen und welche sozialen Folgen das hat.
Die Folge erklärt, wie derzeit Eigenanteile an Heimkosten und Sozialhilfegrenzen (z. B. 10.000 Euro) funktionieren und dass Immobilien oft unangetastet bleiben. Vorgeschlagen wird eine stärkere Einbeziehung von Vermögen, wie von Teilen der Politik und den Wirtschaftsweisen empfohlen. Kritikerinnen und Kritiker warnen vor Ungerechtigkeiten gegenüber Mietern und vor wachsender Pflegearmut; es wird eine grundsätzliche Strukturdebatte gefordert.
Zahlen & Fakten
50 %
Anteil der Heimbewohner, die laut Wirtschaftsweisen weiterhin aus eigener Tasche zahlen könnten, wenn der Eigenanteil erhöht würde
75 %
Anteil, der zahlen könnte, wenn zusätzlich das Haus beliehen würde, in dem der Partner wohnt
über 3.000 Euro
häufiger Eigenanteil an Heimkosten, den Betroffene selbst zahlen müssen
Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
10.000 Euro
Grenzwert auf Konten, unter dem Sozialhilfe für Pflegeleistungen greift
10 Jahre
Mindestfrist, bevor eine Hausübertragung an Kinder wirkt, damit Immobilie nicht für Sozialhilfe herangezogen wird
750.000 Euro
Beispielwert einer abbezahlten Immobilie, der im Beitrag genannt wird und derzeit meist nicht für Pflegekosten eingesetzt wird
1995
Jahr der Einführung der Pflegeversicherung in Deutschland
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
Ähnliche Folgen

Politik mit Anne Will · 29. Mai 2026
Müssen wir Pflege ganz neu denken? Mit Christine Vogler
Die deutsche Pflege braucht eine grundlegende Strukturreform, nicht nur Sparmaßnahmen – Pflegefachpersonen müssen erweiterte Kompetenzen erhalten, Prävention muss Vorrang haben, und die Gesellschaft muss sich ihrer Verantwortung bewusst werden.
Finanzfluss Podcast · 4. Juni 2026
Die größten Sparhebel, wenn du alleine lebst! (#711)
Alleinlebende Menschen zahlen überproportional hohe Fixkosten – gezieltes Sparen bei Wohnen, Essen und Mobilität macht einen großen Unterschied.

1a LAGE - Der Immobilienpodcast · 4. Juni 2026
#276 Warum Vermieter öfter mal die Mieten anpassen sollten
Private Vermieter sollten ihre Mieten regelmäßiger anpassen, weil ausbleibende Anpassungen Rendite, Rücklagen für Instandhaltung und die Marktfluktuation schädigen und regulatorische Vorgaben das Nachholen erschweren.

Real Estate Network – Deutschlands grösstes Immobilien-Podcast-Netzwerk - mit Alexander Schmid von IRECC · 2. Juni 2026
Ton Steine Steuern: So werden Investoren unfinanzierbar - ohne es zu merken. Talk mit André Döring | Podcast | Ton Steine Steuern
André Döring macht klar: Für Kapitalanleger zählt weniger der günstigste Zins als ein wachstumsorientiertes Finanzierungskonzept (Kapitaldienstfähigkeit, Immobilienwert, Lebensphasenplanung); endfällige Darlehen mit Bausparvertrag können Anschlussrisiken vermeiden.

Real Estate Network – Deutschlands grösstes Immobilien-Podcast-Netzwerk - mit Alexander Schmid von IRECC · 2. Juni 2026
DIGITALWERK Podcast: Bayerische Hausbau: Immobilienentwicklung im Schörghuber-Imperium! (DW #226)
Gordon Gorski erklärt, dass viele Neubauprojekte derzeit wegen gestiegener Baukosten, höherer Zinsen und gesunkener Käufer‑/Investoren‑Nachfrage wirtschaftlich nicht tragfähig sind.

Real Estate Network – Deutschlands grösstes Immobilien-Podcast-Netzwerk - mit Alexander Schmid von IRECC · 3. Juni 2026
Immo Inside - Mit Dr. Peter Burnickl: #093: Fatale Fehlkalkulationen beim MFH. 5 Tipps für 25% Kosteneinsparung!
Dr. Peter Burneckel erklärt fünf praxisnahe Hebel, mit denen sich bei Mehrfamilienhausprojekten bis zu 25 % der Kosten einsparen lassen.