Recruiting bei der Fraunhofer‑Gesellschaft ist einerseits hochdezentral und komplex, andererseits soll es durch strategische Standardisierung, ein zentrales Employer Branding und verantwortlichen KI‑Einsatz professioneller und effizienter werden.
Die Folge beleuchtet, wie die Fraunhofer‑Gesellschaft mit 74 Instituten und über 30.000 Mitarbeitenden Recruiting und Personalmarketing organisiert. Zentrale Aufgaben sind die Vereinheitlichung dezentraler Prozesse, der Ausbau einer starken Employer Brand („Veränderung startet mit uns“) und der sensible Einsatz von KI unter Beachtung von Datenschutz und Bias‑Risiken. Konkrete Ziele sind kürzere Durchlaufzeiten, stärkeres Community‑Management zwischen Instituten und eine definierte AI‑Strategie bis Jahresende.
Zahlen & Fakten
74
Anzahl der Fraunhofer‑Institute in Deutschland
30.000
Anzahl der Mitarbeitenden (angaben: über 30.000 Mitarbeitende)
1/3
Finanzierungsstruktur: etwa ein Drittel Grundfinanzierung durch den Bund
Weitere 6 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
15 Arbeitstage
Ziel‑Durchlaufzeit für einen Normalrecruitingprozess
30 Tage
als Referenz genannte durchschnittliche Durchlaufzeit zu Beginn der Prozessbetrachtung
89
Durchschnittliche Anzahl Bewerbungen pro ausgeschriebener Stelle
200
Beispiel für Ausreißer: Bewerbungen auf besonders stark nachgefragte Stellen (ca. 200)
3
Größe des strategischen Recruiting‑Teams in der Zentrale (drei Personen)
4 Jahre
Dauer, die Sven bereits bei Fraunhofer tätig ist (Umzug vor vier Jahren)
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
SSven HörthGAST
Abteilungsleiter Recruiting und Personalmarketing bei der Fraunhofer‑Gesellschaft; verantwortlich für strategisches Recruiting und Employer Branding für eine Organisation mit 74 Instituten und über 30.000 Mitarbeitenden; berichtet über Standardisierungs‑, Technologie‑ und KI‑Vorhaben sowie Employer‑Brand‑Entwicklung.
Alle Auftritte von Sven Hörth →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
Ähnliche Folgen

Klartext HR · 1. Juli 2026
KI als Compliance-Falle für HR
Stefan Müller und Stefan Scheller erläutern, dass der EU AI Act Bewerberbewertungen als Hochrisiko einstuft, HR damit umfangreiche Pflichten treffen, sich KI aber durch Prozessgestaltung und Self-Service weiterhin verantwortungsvoll nutzen lässt.

Healthcare Career Talk · 2. Juli 2026
#17 Healthcare Career Talk mit Dr. Jasmin Hennrich über ihren Job als KI-Beraterin
Jasmin Henrich beschreibt ihren Weg von Gesundheitsökonomie über Promotion und Fraunhofer zur KI-Beratung und wie KI-Tools (z. B. Microsoft Co‑Pilot, ChatGPT) heute Arbeitsprozesse in der Gesundheitswirtschaft verändern und implementiert werden.
SWR2 Wissen · 4. Juli 2026
Weg von Trump – Wie Deutschland US-Forscher anlocken will
Deutschland wirbt aktiv um Forschende aus den USA, bietet Forschungsfreiheit und offene Förderprogramme, steht aber vor strukturellen Herausforderungen wie befristeten Karrieren, Bürokratie und unzureichender langfristiger Finanzierung.

TextilWirtschaft Podcast · 1. Juli 2026
TW Podcast: Was zählt wirklich bei der Suche nach Führungskräften, Nick Hartmann?
Bei der Besetzung von Führungspositionen entscheidet neben fachlicher Expertise vor allem der Cultural Fit; erfahrene Executive-Search-Berater müssen aktiv beraten, um Fehlbesetzungen zu vermeiden.

97 Der WIFI Wien Podcast · 3. Juli 2026
Episode 68: Jenseits des Hypes
Unternehmen müssen die Aktivierungslücke schließen: KI braucht Kontext, saubere Daten, dokumentierte Prozesse und gezieltes Onboarding, damit sie im Marketing strategisch wirkt.

SAATKORN · 3. Juli 2026
CHRO-Talk mit Dr. REBECCA KOCH
Dr. Rebecca Koch betont, dass HR als strategischer Partner am Entscheidertisch gehört und dass kontinuierliches Lernen („Lernen ist das neue Daily Habit“) zentral für die Zukunft der Arbeit ist.